Archiv der Kategorie: Sonstiges

Masuren – Die verlorenen Dörfer

Tief in den masurischen Wäldern in Polen findet man plötzlich, überwachsen von Bäumen, Moos und Unterholz, sehr alte vergessene Gräber.

Ganze Friedhöfe hat es hier einst gegeben, die zu Dörfern gehörten, die zwar Jahrhunderte überdauert haben, aber seit circa 70 Jahren einfach verschwunden sind. Löcher im Boden, zerfallene Mauerwerke und manchmal eine Tasse oder ein Grabkreuz, zwanzig Zentimeter unter dem Waldboden, deuten heute noch darauf hin, dass hier Menschen gewohnt und gearbeitet und ihre Familienangehörigen begraben haben.

Die Menschen, die hier lebten, wurden „Masuren“ genannt, heute heißt nur noch die Gegend so. Wer waren diese Menschen? Wie haben sie gelebt und warum sind sie verschwunden? Damit beschäftigen sich deutsche und polnische Historiker von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf, dem polnisch-deutschen Verein Borussia, polnische Landschaftsarchitekten und andere.

Im September 2017 verbrachte Daniel Raboldt zwei Wochen mit ihnen in den Wäldern des ehemaligen Ostpreußens, um das Projekt, die Friedhöfe wieder sichtbar zu machen, sie zu konservieren und dem Vergessen zu entreißen, zu dokumentieren.

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Houston, we had a problem!

Leider ist mir viel zu spät aufgefallen, dass die einzelnen Seiten hier auf Nocturnus Film in den letzten Tagen (oder länger?) gar nicht mehr sichtbar waren. Sowas wird mir leider gar nicht gemeldet und ich habe es nur durch Zufall bemerkt.

Konnte das Problem aber beheben… Leider ist die Seite (und damit alle Beiträge) jetzt wieder auf dem Stand vom Dezember 2016 und alle News seit damals wurden gelöscht. Das ist natürlich extrem ärgerlich!

Habe eine Beschwerde an’s Universum und die Götter des Olymp geschickt, aber bisher leider noch keine Antwort erhalten… Merkwürdig… Ein paar Tage gebe ich ihnen noch. Ihr wisst ja, wie faul das Universum ist (Entropie und so).

Nun ja, genug des Geschwafels, ich hoffe, dass jetzt alles wieder rund läuft und ihr mich regelmäßig hier besuchen kommt.

Beste Grüße,

Euer Daniel

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26.4.: Es ist „Alien Day“

37 Jahre ist es her, dass die Crew der Nostromo unter der Regie von Ridley Scott auf dem Planeten „LV-426“ landete und dort das absolute Grauen weckte. Seit dem taucht das von H.R. Giger entworfene Xenomorph in den Alpträumen der Popkultur auf!

Nach der englischen Schreibweise des Datums ist also der 26. April (4 / 26) der sogenannte „Alien Day“.

Und wie es sich gehört, posten wir zu diesem Anlass unser cooles kleines, halbparodistisches Remake der letzten Szene, das es bei YouTube mittlerweile auf stattliche 114000 Klicks gebracht hat – „The Last Survivor“ mit Siri Nase (als Ellen Riley) und Gerald Arp (als Alien)! Gedreht bei Akki e.V. in unserem tollen Raumschiff-Set, dem ich jeden Tag eine kleine Träne nachweine.

Viel Spaß!

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Star Wars, Star Wars und… Star Wars!

J.J. Abrams hat heute (bzw. gestern Abend) demonstriert, dass es noch Hoffnung für alle Star-Wars-Fans gibt. Der neue erweiterte Teaser-Trailer ist ein Sahnestück und beweist wieder einmal, dass praktische Effekte (also tatsächlich gebaute und real abgefilmte Sets und Requisiten) jede CGI-Materialschlacht kilometerweit hinter sich lassen, wenn es um Atmosphäre, Feeling, Look und Stimmung geht.

Zum Beweis gibt es hier den Trailer:

Und pünktlich haben es die TubeHeads heute geschafft, in ihrer Episode 5 auch endlich einen fetten Star Wars Sketch unterzubringen:

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Der Teaser für „Star Wars: The Force awakens“ ist da!!!

Okay, normalerweise posten wir hier nichts, das Filme betrifft, mit denen wir nichts zu tun haben, aber… wenn J.J. Abrams einen neuen „Star Wars“-Film macht und der erste Teaser erscheint, dann kommen wir als Science Fiction-Nerds nicht umhin, unserer Begeisterung Ausdruck zu verleihen.

Da ist er! Der erste Teaser für „Star Wars: Episode 7 – The Force Awakens“…

 

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Warum der Deutsche Filmförderfond Sinn macht

Eine kleine Mitteilung in (mehr oder weniger) eigener Sache:

Als wir erfuhren, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages den Deutschen Filmförderfond um ganze 10 Millionen Euro kürzen will, haben wir bei der Lumatik Film eine kurze Drehpause eingelegt, und diesen kleinen Clip erstellt, der nochmal betont, warum eine solche Kürzung nicht nur schlimm für die deutsche Filmbranche  sondern obendrein auch noch völlig unsinnig für den Bundeshaushalt ist.

Bitte so oft teilen wie möglich! Dankeschön!

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„Visionen und Alpträume“ in Düsseldorf

Im Rahmen der Quadriennale 2014 – dem Düsseldorfer Festival der bildenden Künste wird Daniel Raboldt von April bis August 2014 Führungen durch die Sonder-Ausstellungen „Visionen und Alpträume – Die Stadt der Zukunft im Film“ vom Filmmuseum Düsseldorf und „The invisible force behind“ vom imai – inter media art institute Düsseldorf durchführen. Beide Ausstellungen sind im NRW Forum Düsseldorf zu bewundern.

Visionen und Alpträume“ befasst sich mit filmischen Utopien und Dystopien von Fritz Lang’s „Metropolis“ (1927), über Ridley Scott’s Meisterwerk „Blade Runner“ (1982) bis zu modernen Science Fiction Filmen wie „Oblivion“ (2013, Regie: Joseph Kosinski) oder „Elysium“ (2013, Regie: Neill Blomkamp). Neben vielen Fotos, Drehbüchern, Storyboards sind dort unter anderem auch ein Original-Modell der „Enterprise“ aus der Serie „Star Trek“, Nachbauten der Architektur aus „Metropolis“, ein Set-Nachbau zu „Blade Runner“ und viele andere kleine und größere Original-Modellen und Nachbauten aus den unterschiedlichsten Werken der Filmgeschichte zu bewundern.

The invisible force behind“ versammelt vier große Medienkunstinstallationen von Michael Bielicky, Kamila B. Richter, Jill Scott, Lutz Mommartz, Agnes Meyer-Brandis und andere Werke aus dem imai-Archiv. Die Kunstwerke befassen sich in erster Linie mit der zumeist unsichtbaren Materialität moderner Medien wie Film oder Internet, spielen mit unserer Wahrnehmung und machen die „invisible force“ hinter unserem alltäglichen Medienkonsum sicht- und greifbar.

Vielleicht schaut ihr einfach mal vorbei. Wenn ihr Glück habt, mache ich gerade eine Führung! 😉

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Die Geschichte des Films an der Heinrich-Heine-Universität

Im Mai und im Juni 2013 war Daniel Raboldt zusammen mit seiner Kollegin Karin Woyke vom Filmmuseum an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und hat dort im Rahmen der Kinderuniversität mehrere Vorträge über die Entstehung des Films, seine Geschichte und seine technischen und künstlerischen Besonderheiten gehalten. Die Heinrich-Heine-Universität war so freundlich, die Aufnahmen des Vortrags auf ihre Website zu stellen. Folgt einfach dem Link, wenn ihr eine kleine kindgerechte Einführung in die Entstehung des Films haben wollt.

Viel Spaß!

Link zum Film…

 

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