Flucht in ferne Welten!

Daniel Raboldt und Nocturnus Film wünschen zunächst mal allen, die das lesen (und allen anderen auch) beste Gesundheit und dass ihr und eure Lieben diese Krise wohlbehalten übersteht.

Hier in Düsseldorf fühlt sich das Leben eingefroren an. Als wären wir alle in eine kollektive Stasis versetzt worden, ähnlich den Astronauten in „Alien“, „2001 – Odyssee im Weltall“ oder unzähligen anderen Science Fiction Filmen. Und da wir uns auf dem Planeten Erde befinden und dieser sich mit 108000 km/h um die Sonne bewegt, während sich auch unser Sonnensystem selbst durch die Galaxie und die Galaxie durch das Universum bewegt, darf man sich guten Gewissens einreden, wir wären Astronauten, die in Stasis versetzt worden sind, um einen weiten Weg durch das All zurück zu legen.

Ihr merkt, ich bin in Science Fiction Laune (mehr als sonst). Wie so viele andere Freiberufler, Selbstständige und Künstler im Allgemeinen zittere natürlich auch ich unter der nicht vorhandenen Auftragslage. Jobs werden storniert, Drehs abgesagt und auf eine ungewisse Zukunft verschoben, von der niemand mit Gewissheit sagen kann, wann sie denn anfangen soll. Und da ich nicht allein bin in dieser Situation, wollte ich etwas dagegen tun und möglichst vielen anderen ebenfalls helfen. Gestern, am 20. März 2020 habe ich eine Crowdfunding-Kampagne bei Startnext.com gestartet, die dazu dienen soll, einige Künstler finanziell ein wenig zu unterstützen.

Das Projekt, das umgesetzt werden soll, heißt: „The Cubus Anthology“ und ist eine (größtenteils englischsprachige) Webserie, deren einzelne Folgen von verschiedenen Künstlern umgesetzt werden sollen. Die Geschichten sollen allesamt dem Genre Science Fiction zugehören und zwar im strengeren Sinne, dass sie am besten auf weit entfernten Planeten, in weit entfernter Zukunft oder gleich in völlig anderen Paralleluniversen spielen. Da wir zurzeit keine Realfilm-Drehs machen dürfen / sollten, soll die Serie komplett animiert sein (egal ob 3D-Animation, Stop Motion, Zeichentrick oder Pixal-Art). Das verschafft uns den Vorteil, dass jeder Künstler von zuhause aus arbeiten und die Zeichnungen, Modelle, Scripts etc. digital an die Kollegen weitergeben kann.

Wenn wir genug Geld einnehmen, können wir einigen Künstlern eine Minigage zahlen, damit sie für die Serie eine kleine Episode oder ein paar Designs oder (für Schauspieler) ihre Stimme beitragen können. Deswegen wäre es fantastisch, wenn ihr uns bei dem Projekt unterstützen könntet. Eine kleine Spende von 10 oder 20 Euro können schon ausreichen und in der Masse einen großen Unterschied machen. Es hilft uns aber auch, wenn ihr anderen von dem Projekt erzählt und uns eine anständige Mundpropaganda verschafft. Startnext hat sich freundlicherweise bereit erklärt, uns zu bei dem projekt zu unterstützen und uns die Transaktionskosten zus schenken, die normalerweise anfallen. Das bedeutet, dass tatsächlich jeder eingezahlte Euro auch bei uns landet.

Mit einer Spende helft ihr also nicht nur einigen darbenden Künstlern sondern ihr helft auch mit, eine großartige neue Science Fiction Serie aus dem Nichts zu erschaffen! Zum Crowdfunding-Projekt geht es hier:

Unterstützen

Und wer sich das Ganze noch mal von mir persönlich anhören möchte, kann sich gerne dieses Video anschauen. Viel Spaß!

Deutsche Uraufführung in Berlin

Ein interessantes Wochenende liegt hinter uns. Daniel Raboldt reiste mit Produzent Axel Ricke, Hauptdarsteller Stefan Ebel und Ausstatter Pavel Breyer in die Hauptstadt, um beim Berlin Sci-Fi Filmfest die deutsche Uraufführung von „A Living Dog“ zu feiern, welcher das Festival eröffnete. Die Vorstellung im wunderschönen Kino Babylon war zwar nicht besonders gut besucht, da es Freitag Mittag war, aber dafür haben wir die wirklich erfreuliche Bekanntschaft mit dem Team des momentan einzigen anderen deutschen Science Fiction Spielfilms gemacht, dem großartigen und faszinierenden „Das letzte Land“, mit dem wir ja auch schon in Australien beim SciFi Film Festival gelaufen sind und mit dem wir damals schon in einem Atemzug genannt wurden: FUTURISTIC GERMAN VISIONS DEBUT AT SYDNEY’S SCI-FI FILM FESTIVAL.

Und am Samstag bei der Award-Zeremonie gab es noch die tolle Nachricht, dass sowohl der Film von Marcel Barion als auch „A Living Dog“ einen weiteren Preis einheimsen konnten. Während „Das letzte Land“ mit dem Preis für „Outstanding German Contribution“ ausgezeichnet wurde, konnten wir den Preis für „Best Cinematography“ einheimsen. Tolle Neuigkeiten also, die unsere beiden Filmteams direkt „wild gefeiert“ haben (was bei Nerds wie uns bedeutet, dass wir mit Bier auf einem Sofa sitzen und uns über Filme unterhalten).

Auch auf dem Festival zu sehen waren – neben sehr vielen anderen – der tolle US-amerikanische Indie Spielfilm „After we leave“ von Aleem Hossain, den ich nur sehr empfehlen kann, und der unglaublich schöne Animationsfilm „Robot will protect you“, ein Kurzfilm von Nicola Piovesan, dessen Crowdfunding-Kampagne Daniel Raboldt vor einigen Jahren mit unterstützt hat und der sich wirklich sehr lohnt.

Für das Team von „Das letzte Land“ geht es jetzt weiter nach Austin Texas und wir dürfen uns über unsere langersehnte kolumbianische Premiere freuen, die schon nächste Woche in Bogota beim hübsch betitelten „Sci-Fi, Terror and Fantasy Film Festival“ stattfindet!

Trailer für „A Living Dog“

Nach unserem ersten Screening von „A Living Dog“ vor den Crowdfundern und dem Team letzten Sonntag können wir nun auch endlich das Versprechen einlösen, einen neuen, finalen Trailer zu präsentieren. Schreibt uns gerne (bei YouTube) in die Kommentare wie ihr ihn findet und wir freuen uns natürlich sehr über nach oben gestreckte Daumen. Viele Kommentare und Likes helfen dem Trailer, von noch mehr Leuten gesehen zu werden. Für weitere Infos zum Film und damit ihr stets auf dem Laufenden bleibt, haben wir  unter dem Video einige Links hinzugefügt. Wir sehen uns!

Aber jetzt: Viel Spaß beim Trailer!

„A Living Dog“  auf Facebook

„A living Dog“ bei Instagram

Erfolgreiche Team-Preview von „A Living Dog“

Am Sonntag, dem 24. Februar 2019 war es endlich soweit. Nach vier Jahren konnten wir unseren ersten Spielfilm „A Living Dog“ im Black Box Kino des Filmmuseums Düsseldorf vor einem Publikum von circa 120 geladenen Gästen vorführen. Um 19:30 Uhr wurde der rote Teppich eröffnet und um 20 Uhr ging es los.

Eingeladen waren alle Leute, die sich am Crowdfunding beteiligt hatten, das komplette Team, alle die uns in irgendeiner Form beim Projekt unterstützt hatten und ein paar wenige ausgesuchte Gäste. Die meisten sind gekommen und haben den Film mit uns gebührend gefeiert.

Designer, Produzent und Kameramann Thorsten Franzen zeigte beim anschließenden Sektempfang im Studio des Filmmuseums viele seiner Artworks, Konzeptzeichnungen und einige Requisiten des Films, die von ihm, unserem Ausstatter Pavel Breyer und Produzent Axel Ricke beigesteuert worden waren. Auch das Produktionsmaskottchen „Finn“, der kleine Plüschbär, der uns auf unserer Fahrt zum Polarkreis begleitet hatte, war dabei.

Das Feedback, das wir bekamen, war durchweg sehr positiv und insgesamt war es ein äußerst erfolgreicher Abend für alle Beteiligten, auch wenn wir natürlich beinahe umkamen vor lauter Nervosität. Regisseur Daniel Raboldt war nach der Vorführung so paralysiert, dass er auf der Bühne alles vergaß, was er hatte sagen wollen. Glücklicherweise war Produzent und Kameramann Thorsten Franzen so souverän, dass er den Part von Daniel einfach mit übernahm.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal sehr herzlich beim Filmmuseum Düsseldorf und dem Kino Black Box bedanken, die uns nicht nur beim Projekt selbst unterstützt sondern uns auch ihr schönes Kino für diesen Abend zur Verfügung gestellt haben.

Vielen Dank!

Wie geht’s eigentlich „A Living Dog“?

Es gibt mal wieder Spannendes zu berichten aus der Nocturnus Film Schmiede.

Nachdem wochen- und monatelang an den Effekten, der Musik und der Soundabmischung von „A Living Dog“ gearbeitet haben und auch noch immer arbeiten, nähern wir uns langsam aber sicher der Fertigstellung. Näheres dazu gibt es im Update-Video von Daniel Raboldt und Thorsten Franzen.

Außerdem könnt ihr am Ende des Videos einen ausgiebigen Blick auf einige Szenen werfen, die einen großen Anteil an Spezialeffekten haben und es gibt noch eine Ankündigung für November und unseren Auftritt beim Berlin SciFi Filmfest!

Viel Spaß!

Frohes Fest, liebe Endzeit- und SciFi-Fans!

A Living Dog Christmas

Frohe Weihnachten!… nachträglich…

Mit ein bisschen Verspätung wegen (noch nicht vollständig behobenen) Kompressionsproblemen, werden wir unser Versprechen, Euch noch vor Ende des Jahres einen Trailer zu präsentieren, natürlich trotzdem einlösen.

Da die einzige Kompression, die nicht völlig nach Digital-Müll aussah, nur bei Facebook möglich war, kann es sein, dass ihr dort eingeloggt sein müsst, um euch das Video anzuschauen… Wer das nicht mag, kann sich den Trailer auch auf Kickstarter anschauen.

Mehr Infos zum Film und wie er entstanden ist, gibt es hier (Facebook) und hier 🙂

Deswegen sagen wir an dieser Stelle einfach mal: Genug gequatscht! Viel Spaß!

Audiovisueller Zwischenbericht (a.k.a. Video-Update) zu „A Living Dog“

Da es jetzt mal längere Zeit keine Neuigkeiten gab, wollten Thorsten  Franzen und Daniel Raboldt nicht schon wieder einen endlos langen Text zum Stand von „A Living Dog“ schreiben, sondern stattdessen lieber ein anständiges Video-Update machen, so wie es sich für das lesefaule 21. Jahrhundert gehört 😉

Viel Spaß!

Frohes Fest and stuff!

Wenn David Bowie, Alan Rickman und Bud Spencer eins werden mit der Macht, dann ist uns jemand nicht sehr wohl gesonnen. Das Jahr 2016 war doch ziemlich durchwachsen.

Andererseits haben wir dank der Unterstützung unserer Fans ein megaerfolgreiches Crowdfunding bei Kickstarter durchziehen und unseren ersten Spielfilm an den Start bringen können.

Und auch an der TubeHeads-Front hat sich was getan und es gibt gute Nachrichten! Wir werden Anfang nächsten Jahres (ab dem 27. Januar) bei RTL zu sehen sein. Und zwar in der Talentshow „Die Puppenstars“. Es gibt drei Vorrunden, in denen man sich qualifizieren muss und ein Finale, in dem es wirklich heftige Preise zu gewinnen gibt (jaja, ich weiß, dass das Wort „heftig“ aus den Neunzigern geklaut ist…). In welcher der drei Vorrunden wir auftauchen, wissen wir natürlich noch nicht.

Hier gibt es die Ansage auch noch einmal in völlig verwirrter Form von drei aufgeregten Nerds namens Axel Ricke, Henning Ricke und Daniel Raboldt:

Und weil es so schön war, sagen Euch der Osterhase und ein durchgeknallter Koala im Weihnachtsgruß der TubeHeads und der Lumatik Film noch frohe Weihnachten und guten Rutsch!

Zurück in die Gegenwart

Es ist tatsächlich geschafft! Wir haben die 2600 Kilometer bis nach Lappland nicht nur hin sondern auch wieder zurück geschafft.

Ein paar Tage hat es gedauert, uns nach dem Kraftakt wieder zu sortieren, die Technik zurück zu geben und vor allem einen Überblick zu bekommen über das, was letztlich tatsächlich geschafft wurde:

13 Stunden Filmmaterial wurden an insgesamt 11 Drehtagen aufgenommen.

Wir haben jede Szene und jede Einstellung geschafft, die wir uns vorgenommen hatten. Das bedeutet, dass wir von „A Living Dog“ jetzt fast alle Außenaufnahmen im Kasten haben.

Nun müssen noch in Deutschland einige Innenaufnahmen erledigt werden und die wenigen Außenaufnahmen, in denen Komparsen vorkommen oder die aus anderen Gründen nicht für Finnland geplant waren. Aber der Mammutteil der Arbeit ist erledigt. Ein extrem motiviertes Team aus 7 Leuten (unsere Hauptdarsteller Stefan Ebel und Siri Nase, unser Setrunner, Drohnenpilot, Chefkoch und Mädchen für alles Axel Ricke, unser Requisiteur Pavel Breyer, unsere Setfotografin und zweite Kamerafrau Pia Beine und Thorsten Franzen und Daniel Raboldt) hat alles dafür getan, dass sich der Aufwand, die Fahrt, Euer und unser Geld bezahlt gemacht haben. Wir können jetzt schon versprechen, dass ein paar wirklich geniale Aufnahmen entstanden sind. Es tut uns auch ein bisschen in der Seele weh, dass wir Euch viele davon natürlich noch vorenthalten müssen, aber Ihr wollt Euch ja sicherlich die Spannung auch nicht kaputt machen, oder?

An dieser Stelle schon mal ein riesiges Dankeschön an alle Unterstützer vom gesamten Finnland-Team von „A Living Dog“. Wir bleiben weiter am Ball, es muss noch viel getan werden und wir halten Euch natürlich weiter auf dem Laufenden!

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