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Wie geht’s eigentlich „A Living Dog“?

Es gibt mal wieder Spannendes zu berichten aus der Nocturnus Film Schmiede.

Nachdem wochen- und monatelang an den Effekten, der Musik und der Soundabmischung von „A Living Dog“ gearbeitet haben und auch noch immer arbeiten, nähern wir uns langsam aber sicher der Fertigstellung. Näheres dazu gibt es im Update-Video von Daniel Raboldt und Thorsten Franzen.

Außerdem könnt ihr am Ende des Videos einen ausgiebigen Blick auf einige Szenen werfen, die einen großen Anteil an Spezialeffekten haben und es gibt noch eine Ankündigung für November und unseren Auftritt beim Berlin SciFi Filmfest!

Viel Spaß!

„Rise of the Machines“ im Sauerland

Einmal im Jahr treffen sich in der Nähe des Möhnesee-Staudamms im Sauerland einige der weltweit führenden Neuro-Wissenschaftler, Informatiker, Kognitionswissenschaftler, Psychologen, Philosophen und viele andere in einer unauffällig versteckten Bildungseinrichtung im Sauerland zum sogenannten „IK – Interdisciplinary College“, um sich dort unter einander und im Kontakt mit Studenten aus aller Welt auf den neuesten Stand zu bringen, was die Entwicklung der sogenannten „A.I.“ bzw. Künstlichen Intelligenz angeht.

Darunter fällt erst mal alles vom einfachen fiesen (oder nett-harmlosen) Twitter-Bot, der sich als Mensch tarnt, bis zum Computer, der irgendwann vielleicht einmal ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Ein wahnsinnig spannendes Thema, das dieses Jahr auch aus philosophischer Perspektive behandelt wurde. Was ist überhaupt ein Bewusstsein? Und woran kann ich es (von außen) erkennen? Alles Themen, mit denen Axel Ricke von Lumatik und Daniel Raboldt von Nocturnus Film sich schon während des Philosophiestudiums beschäftigt haben.

Dazu kommen natürlich auch noch ethische Fragen: Angenommen, ein elektronisches, neuronales Bewusstsein „erwacht“, müsste es dann nicht ebenso moralische Rechte bekommen wie wir alle? Oder ist das zu anthropomorphistisch gedacht? Sollte man überhaupt versuchen, ein solches Bewusstsein zu erzeugen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigte sich das IK, welches dieses Jahr den schönen Titel „Me, my self and I“ trug.

Axel und Daniel waren die ganzen acht Tage über mit ihrer Kamera dabei und haben gefilmt (und mit geschrieben), was das Zeug hält. Der Film, der hoffentlich daraus entstehen soll, ist zwar nicht für die Öffentlichkeit gedacht, da es sich eher um einen internen Imagefilm handelt, aber natürlich wollten wir euch die Info nicht vorenthalten, wo wir gesteckt haben und warum z.B. bei Instagram mitunter so merkwürdige Fotos entstanden sind.

Das gesamte Treffen ist eine wahnsinnig anregende Woche mit sehr vielen interessanten Gesprächen, die Informationen aus erster Hand liefern (im Unterschied zu dem, was manche paranoide Schlagzeile einem manchmal weismachen möchte). Ja, es ist vielleicht für den einen oder anderen schockierend, was bereits technisch alles möglich ist. Aber in manch anderer Hinsicht sind wir auch eher beruhigt aus der Woche gegangen. Ganz so schnell werden wir doch noch nicht alle durch einen Terminator ersetzt.

Für jeden Interessierten (der keine Angst vor Mathematik oder höherer Physik hat) ist dieses Treffen definitiv empfehlenswert. Tolle Atmosphäre, nette intelligente Menschen und ein Kübel voll Wissen wird einem da präsentiert. Und natürlich leuchtet sofort das Herz jedes SciFi-Fans, wenn er mal eine „bionische“ Hand schütteln darf (siehe Bild oben). 😉

Frohes Fest, liebe Endzeit- und SciFi-Fans!

Frohe Weihnachten!… nachträglich…

Mit ein bisschen Verspätung wegen (noch nicht vollständig behobenen) Kompressionsproblemen, werden wir unser Versprechen, Euch noch vor Ende des Jahres einen Trailer zu präsentieren, natürlich trotzdem einlösen.

Da die einzige Kompression, die nicht völlig nach Digital-Müll aussah, nur bei Facebook möglich war, kann es sein, dass ihr dort eingeloggt sein müsst, um euch das Video anzuschauen… Wer das nicht mag, kann sich den Trailer auch auf Kickstarter anschauen.

Mehr Infos zum Film und wie er entstanden ist, gibt es hier (Facebook) und hier 🙂

Deswegen sagen wir an dieser Stelle einfach mal: Genug gequatscht! Viel Spaß!

Audiovisueller Zwischenbericht (a.k.a. Video-Update) zu „A Living Dog“

Da es jetzt mal längere Zeit keine Neuigkeiten gab, wollten Thorsten  Franzen und Daniel Raboldt nicht schon wieder einen endlos langen Text schreiben zum Stand von „A Living Dog“ schreiben, sondern stattdessen lieber ein anständiges Video-Update machen, so wie es sich für das lesefaule 21. Jahrhundert gehört 😉

Viel Spaß!

Das Dunkle im Innern – Drehbericht

Ein gewaltiger Klotz ist geschafft! Nachdem wir am letzten Sonntag bereits eine außerordentlich wichtige Szene geschafft haben, haben wir am Mittwoch und Donnerstag noch mal einen richtigen Spurt hin gelegt und die fehlenden sechzehn (!) Szenen gedreht, die im Innern des Haus spielen, um das sich in Finnland alles gedreht hat.

stefan-ebel-a-living-dog-house-kleinWir hatten noch vor dem Dreh in Finnland schon beschlossen, wie es beim Film relativ üblich ist, alle Innenaufnahmen in Deutschland zu drehen, damit wir so viel Zeit wie möglich dort für Außenaufnahmen, Landschaftsshots und so weiter benutzen konnten.

Die Hauptschwierigkeit, nachdem wir wieder zurück waren, war jedoch, ein Haus zu finden, in dem wir drehen konnten. Viele Leute scheuen sich natürlich (völlig zu Recht) davor, ein paar wildfremde Menschen für mehrere Tage in ihr Haus zu lassen, um dort Filmaufnahmen zu machen.

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Nach sehr langem Suchen wurden wir jedoch fündig und haben diese Woche dann die fehlenden Innenaufnahmen in Köln gedreht und sie sehen fantastisch aus! Vielen Dank noch einmal an Silvia und Andreas für ihre tolle Kooperation!

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Für „A Living Dog“ neigt sich daher nun eine wichtige Phase der Produktion langsam dem Ende zu. Uns fehlen noch insgesamt drei Szenen, in denen dann z.T. auch die noch fehlenden Komparsenrollen aus dem Crowdfunding gebraucht werden, um alles im Kasten zu haben.

63 von insgesamt 66 Szenen wurden gedreht und ab da kann es an die Nachbearbeitung gehen, die auch noch einmal einen Großteil der Arbeit und Zeit brauchen wird. Doch wir sind nach diesen zwei sehr erfolgreichen Tagen mehr als zuversichtlich, dass wir es zu einem großartigen Ergebnis bringen werden!

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„A Living Dog“ – The Dark Night Rises

Nachtdreh bei „A Living Dog“!

Dunkel und unheimlich wurde es am Wochenende, als wir in Bergisch-Gladbach eine Szene gedreht haben, die in Lappland nicht möglich gewesen wäre, weil es dort nie dunkel war.

Für diesen Dreh haben wir zwei Leichen benötigt, die verbrannt in einem Jeep sitzen sollten. Und so einen Totenkopf verbrannt aussehen lassen, ist gar nicht so einfach!

Im Winter nachts einen Außendreh veranschlagen, ist gar nicht so klug, wie man manchmal meint. Es wird zwar früher dunkel und man kann früher starten, aber dafür ist das Warten und Arbeiten in der Eiseskälte wirklich anstrengend und geht schnell an die Nieren.

Glücklicherweise ist das Team mittlerweile perfekt aufeinander eingespielt. Nicht zu viel und nicht zu wenige Leute am Set ist das Geheimrezept. Dazu eine deftige Portion Motivation (und ein anständiges Catering) und man kann vieles schaffen, wofür andere Filmproduktionen Säcke voll Geld, unzählige Menschen und endlos viel Zeit brauchen.

Obwohl die Kälte uns irgendwann stark in die Knochen zog, haben wir alles abgedreht und es sind ein paar fantastisch-unheimliche Bilder entstanden, die zur düsteren Atmosphäre unseres Films ein großes Stück beitragen.

Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an das großartige Team, ohne dessen Professionalität und Motivation ein solches Projekt nicht möglich wäre!

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Ach ja, die Bedeutung der Puppe wird natürlich noch nicht verraten! 😉

„Ein lebendiger Hund“ am Set von „A Living Dog“!

Hey SciFi- und Endzeit-Fans!

Am Wochenende fand wieder ein Dreh für unseren SciFi/Mystery-Film „A Living Dog“ statt. Dafür haben Thorsten, Daniel und Pavel eine Garage in Bergisch-Gladbach in eine düstere und schaurige Werkstatt verwandelt, in der mehrere zentrale Szenen unseres Films stattfinden. Hier versuchen die beiden Hauptfiguren des Films Tomasz (Stefan Ebel) und Lilja (Siri Nase) eine sichere Zuflucht zu finden.

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Mit dabei war „Flocke“, die Hündin unseres Hauptdarstellers Stefan Ebel, die auch gleich ihren kurzen aber denkwürdigen Auftritt im Film haben durfte (und ihre Gage direkt am Set in Form von vielen Leckerlis verspeiste). Sie schien auch nichts dagegen zu haben, dass ihr Herrchen ein bisschen lädiert aussah…

Stefan Ebel als "Tomasz"

Die größten Schwierigkeiten, die einem im Weg stehen, sind die großen zeitlichen  Abstände zwischen den Drehs. Beim Film kann es vorkommen, dass zwischen zwei Szenen im Film nur eine Sekunde vergeht, in der Realität beim Drehen aber mehrere Monate vergangen sind.

Siri Nase als "Lilja"

Die Schauspieler, Regie und die Requisite müssen sich also ganz genau erinnern können (oder von ALLEM Fotos gemacht haben), wie die Kleidung, die Haare, der Schmutz im Gesicht und die Blutflecken ausgesehen haben, damit man keine sogenannten Anschlussfehler baut, die man hinterher im Schnitt nicht mehr „reparieren“ kann. In vielen Filmen sieht man z.B. wie ein Schauspieler durch eine Tür geht und dabei vielleicht ein Handtuch in seiner rechten Hand hält. In der nächsten Einstellung kommt er in einem anderen Zimmer aus der Tür heraus und hat das Handtuch plötzlich in der linken Hand…

Wir sind uns aber sehr sicher, dass uns keine Fehler unterlaufen sind.

Es stehen noch zwei größere Drehs im Dezember an und ein paar kleinere im Winter, doch wir haben mittlerweile den größten Teil des Films im „Kasten“. Ihr könnt also weiter gespannt auf das Ergebnis sein 🙂

Bis bald,

Euer Daniel

 

Gewonnen: Bester SciFi / Fantasy Kurzfilm!

Großartige Neuigkeiten!

Unser letztjähriger Kurzfilm „Die Molekularbiologin„, der neulich schon auf dem Fantosfreak Festival in Barcelona lief, hat beim Armageddon Expo Filmfestival am Montag den ersten Platz bekommen!

Leider lässt sich nicht viel darüber herausfinden, wie viele Filme insgesamt nominiert waren, aber bei einem Festival zu gewinnen, auf dem auch berühmte Leute wie Christopher Lloyd oder Nichelle „Uhura“ Nichols zu Gast sind, ist definitiv eine riesige Ehre!

Vielen Dank nach Christchurch in Neuseeland!

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„Destroyer of worlds“

Nachdem Pavel Breyer, Axel Ricke und Daniel Raboldt gestern in Windeseile aus einer Werkstatt in Köln das Set für ein Wissenschafts-Labor gebaut hatten (siehe Fotoreihe), lief heute ein weiteres Mal die Kamera an.

A Living Dog SetMit dabei war der Schauspieler Nikolai Will in der Rolle des Wissenschaftlers Prof. Dr. Carnap, der uns bereits beim ersten Teaser für „A Living Dog“ sein Talent geliehen hatte.

Außerdem hatten wir drei Unterstützer der Kickstarter-Kampagne zu Gast, die sich für die Komparsenrollen entschieden hatten. Sie schienen sich auch prächtig zu amüsieren! Und dass sie als Mad Scientists für den Untergang der Welt verantwortlich sind, schien sie auch nicht unbedingt zu stören 😉

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Der Dreh lief sauber und wir haben alles „in den Kasten“ bekommen, wie man so schön sagt. Hoffen wir, dass die weiteren Drehs auch so angenehm ablaufen!

Wir melden uns, wenn es was Neues gibt!