Intergalaktisches Update zur „Cubus Anthology“

Futuristische Grüße aus der einen Isolation in die andere! Ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter und habt noch genug Lesestoff!

Unser Crowdfunding für unsere neue Science Fiction Webserie „The Cubus Anthology“ läuft noch 4 Tage und wir stehen bereits bereits bei 3100 Euro. Das ist fantastisch. Es sind ein paar schicke neue Belohnungen dazu gekommen, wie z.B. eine DVD-Ausgabe der kompletten ersten Staffel, ein wertvoller Bildband von Vulkan-Fotograf Adrian Rohnfelder (siehe Bild unten) und sogar 10 Exemplare der sehr streng limitierten Crowdfunding-DVD-Ausgabe von „A living Dog. Diese waren jedoch schon nach ein paar Tagen weg.

Die Arbeit an den ersten Folgen ist auf jeden Fall schon in vollem Gange. Die ersten Storyboards werden gezeichnet, 3D-Modelle gebaut und Drehbücher geschrieben. Aus der geplanten ersten Episode „Optimize“ gibt es hier einen kurzen Live-Mitschnitt von mir beim Zeichnen eines der Storyboard-Shots. Viel Spaß!

Corona und die Welt, in der wir alle grad leben, macht uns zu schaffen. Viele Menschen haben Existenzängste, müssen ihr hart Erspartes ankratzen und damit umgehen, dass sie nun 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche fast kaum aus der Wohnung oder dem Haus kommen. Manche sehen das als Chance, andere sind genervt, viele versuchen, die neu gewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen, andere entspannen endlich mal richtig und wiederum andere sind völlig am Rande des Nervenzusammenbruchs. Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als genörgelt habt, weil ihr jeden Morgen um 6:30 Uhr aufstehen musstet oder ihr im Stau geflucht habt? Und wünscht ihr die Zeiten zurück…? Manchmal schon, oder? Als kleine Aufheiterung (und als Erinnerung an die weit entfernte Zeit mit den Verkehrsstaus) gibt es hier einen sehr geilen Ausblick auf die 2d-animierte Episode „Congestion„, die von Zeichnerin und Designerin Kivi Beine geschrieben, inszeniert und animiert wird. Es geht um einen Taxifahrer, der einen eleganten Weg findet, all die Staus zu umgehen, die sonst zwischen den Paralleluniversen herrschen!

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Flucht in ferne Welten!

Daniel Raboldt und Nocturnus Film wünschen zunächst mal allen, die das lesen (und allen anderen auch) beste Gesundheit und dass ihr und eure Lieben diese Krise wohlbehalten übersteht.

Hier in Düsseldorf fühlt sich das Leben eingefroren an. Als wären wir alle in eine kollektive Stasis versetzt worden, ähnlich den Astronauten in „Alien“, „2001 – Odyssee im Weltall“ oder unzähligen anderen Science Fiction Filmen. Und da wir uns auf dem Planeten Erde befinden und dieser sich mit 108000 km/h um die Sonne bewegt, während sich auch unser Sonnensystem selbst durch die Galaxie und die Galaxie durch das Universum bewegt, darf man sich guten Gewissens einreden, wir wären Astronauten, die in Stasis versetzt worden sind, um einen weiten Weg durch das All zurück zu legen.

Ihr merkt, ich bin in Science Fiction Laune (mehr als sonst). Wie so viele andere Freiberufler, Selbstständige und Künstler im Allgemeinen zittere natürlich auch ich unter der nicht vorhandenen Auftragslage. Jobs werden storniert, Drehs abgesagt und auf eine ungewisse Zukunft verschoben, von der niemand mit Gewissheit sagen kann, wann sie denn anfangen soll. Und da ich nicht allein bin in dieser Situation, wollte ich etwas dagegen tun und möglichst vielen anderen ebenfalls helfen. Gestern, am 20. März 2020 habe ich eine Crowdfunding-Kampagne bei Startnext.com gestartet, die dazu dienen soll, einige Künstler finanziell ein wenig zu unterstützen.

Das Projekt, das umgesetzt werden soll, heißt: „The Cubus Anthology“ und ist eine (größtenteils englischsprachige) Webserie, deren einzelne Folgen von verschiedenen Künstlern umgesetzt werden sollen. Die Geschichten sollen allesamt dem Genre Science Fiction zugehören und zwar im strengeren Sinne, dass sie am besten auf weit entfernten Planeten, in weit entfernter Zukunft oder gleich in völlig anderen Paralleluniversen spielen. Da wir zurzeit keine Realfilm-Drehs machen dürfen / sollten, soll die Serie komplett animiert sein (egal ob 3D-Animation, Stop Motion, Zeichentrick oder Pixal-Art). Das verschafft uns den Vorteil, dass jeder Künstler von zuhause aus arbeiten und die Zeichnungen, Modelle, Scripts etc. digital an die Kollegen weitergeben kann.

Wenn wir genug Geld einnehmen, können wir einigen Künstlern eine Minigage zahlen, damit sie für die Serie eine kleine Episode oder ein paar Designs oder (für Schauspieler) ihre Stimme beitragen können. Deswegen wäre es fantastisch, wenn ihr uns bei dem Projekt unterstützen könntet. Eine kleine Spende von 10 oder 20 Euro können schon ausreichen und in der Masse einen großen Unterschied machen. Es hilft uns aber auch, wenn ihr anderen von dem Projekt erzählt und uns eine anständige Mundpropaganda verschafft. Startnext hat sich freundlicherweise bereit erklärt, uns zu bei dem projekt zu unterstützen und uns die Transaktionskosten zus schenken, die normalerweise anfallen. Das bedeutet, dass tatsächlich jeder eingezahlte Euro auch bei uns landet.

Mit einer Spende helft ihr also nicht nur einigen darbenden Künstlern sondern ihr helft auch mit, eine großartige neue Science Fiction Serie aus dem Nichts zu erschaffen! Zum Crowdfunding-Projekt geht es hier:

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Und wer sich das Ganze noch mal von mir persönlich anhören möchte, kann sich gerne dieses Video anschauen. Viel Spaß!

„A Living Dog“ setzt seine Welttour fort

Wir sind gerade mal eine Woche zurück aus Landsberg am Lech, wo das großartige Snowdance Independent Filmfestival stattgefunden, geleitet von Autor und Regisseur Tom Bohn, mit illustren Gästen wie Eva Mähl, Götz Otto, Max Tidof und Heiner Lauterbach.

Wir haben eine Menge interessanter und faszinierender Filme gesehen aus Deutschland, Finnland, den USA, Frankreich, Venezuela und vielen anderen Ländern – von aufwühlenden Dokumentarfilmen wie dem preisgekrönten „To Germany, with love“ von Desireena Almoradie über Arthaus-Dramen wie dem wunderschönen finnischen „One half of me“ von Tuukka Temonen bis zu düsteren Psychothrillern wie dem amerikanischen „Killer Therapy“ von Barry Jay war alles dabei.

Und „A Living Dog“ ist ganze vier Mal über die Leinwände geflimmert.

Viel zu viele Eindrücke, um sie in wenigen Sätzen zu beschreiben. Das Snowdance Festival ist auf jeden Fall ein hervorragender Ort, um Filmemacher aus aller Welt kennenzulernen und ungewöhnliche Freundschaften zu schließen. Es erinnert uns daran, dass Filmemacher keine Konkurrenten sind / sein sollten, sondern Kollegen, die sich gegenseitig unterstützen und fördern können.

Doch in der Zwischenzeit hat sich schon wieder viel getan. Zwei Wochen, bevor wir uns auf den Weg zur Berlinale machen, um dort für unseren Film zu werben, haben sich drei andere Festivals gemeldet, die gerne unseren Film zeigen möchten – eins in den USA, eins in den Niederlanden und eins in Indien. Bis März werden wir also auf drei verschiedenen Kontinenten zu sehen sein. Den Anfang macht das ulkig betitelte Moody Crab Film Fest, das heute (!) in Moga stattfindet, einer kleinen Stadt im nordindischen Bundesstaat Punjab. Wir haben noch nicht viel über das Festival gehört und es existiert auch noch nicht sehr lang, aber es ist unser erstes Festival in Asien und damit natürlich eine sehr wichtige Premiere für uns. „A Living Dog“ ist damit dann auf insgesamt fünf Kontinenten gelaufen und uns fehlen nur noch Afrika und die Antarktis… (wobei letzteres wirklich schwer wird).

Ende Februar, direkt nach der Berlinale werden Daniel Raboldt und seine Frau Pia dann einen Abstecher nach Amsterdam machen, wo der Film am 29. Februar beim sehr renommierten New Renaissance Festival laufen wird. New Renaissance ist ein sehr breit aufgestelltes Filmfestival, das vom Dokumentarfilm, über Arthaus-Dramen und Experimentalfilme das gesamte Spektrum abdeckt und einen sehr hohen Anspruch hat. Es ist also eine ziemlich große Ehre, das man uns gefragt hat, dort zu laufen.

Und zu guter Letzt kehren wir zum ersten Mal seit dem Wasteland Filmfestival im letzten September wieder in die Vereinigten Staaten zurück. Das Miami International Science Fiction Film Festival hat uns ins Programm aufgenommen. Wann es genau stattfinden wird, ist noch nicht bekannt, aber es wird aller Wahrscheinlichkeit nach noch im März abgehalten. Dort gibt es auch ein Wiedersehen mit den Kollegen von „Das letzte Land“, dem anderen deutschen Science-Fiction-Film, mit denn wir schon in Sydney und in Berlin gemeinsam laufen durften.

Kurze Zwischenmeldung vom Filmfestival Max Ophüls Preis

Heute nur eine kurze Meldung zwischen Tür und Angel. Wir haben unsere beiden Screenings von „A Living Dog“ in Saarbrücken erfolgreich hinter uns gebracht. Am Dienstag und am Mittwooch liefen wir auf den bisher größten Leinwänden im Cinestar. 

Da die Screenings zu etwas ungünstigen Uhrzeiten stattfanden (22 Uhr und 12 Uhr), waren sie nicht wirklich gut besucht, aber am Mittwoch waren doch recht viele Leute im Kino und die Projektion und der Sound waren großartig. Wir haben uns im Nachhinein noch mit einigen ZuschauerInnen hier aus Saarbrücken unterhalten, die uns sehr gelobt haben und viele Fragen zum Film und zur Herstellung des  Ganzen hatten. 

Ab jetzt können wir uns entspannt auf das Ansehen anderer Filme konzentrieren und am Samstag geht es dann weiter nach Landsberg am Lech, wo das SNOWDANCE International Independent Filmfestival startet. Dort erwarten uns ganze vier (!) Screenings innerhalb weniger Tage und wir sind sehr gespannt, wie es läuft.

Hinter unserem Kinoticket verbirgt sich Hauptdarsteller Stefan Ebel.

Filmfestival Max Ophüls Preis und SNOWDANCE Independent Filmfestival

Endlich ist es soweit: „A Living Dog“ geht im neuen Jahrzehnt direkt wieder auf Tour. Morgen machen wir uns mit Autor und Regisseur Daniel Raboldt, Produzent und Kameramann Thorsten Franzen, Produzent und SFX-Master Axel Ricke und unserem großartigen Hauptdarsteller Stefan Ebel auf den Weg nach Saarbrücken, um uns das Filmfestival Max Ophüls Preis anzuschauen.

„A Living Dog“ läuft dort in der Sektion „Watchlist“ (außer Konkurrenz, weil es keine deutsche Uraufführung mehr ist) am 21. Januar um 22 Uhr und direkt am Tag danach nochmal, am 22. Januar um 12 Uhr mittags im Cinestar. Wir hoffen auf zahlreiche Zuschauer und freuen uns auf ihr Feedback. Wir hatten immer tolle Gespräche nach unseren bisherigen Screenings mit Leuten, die uns beglückwünscht haben, Leuten, die den Film toll fanden und auch Leuten, die einiges am Film nicht mochten (auch das ist wirklich wichtiges und willkommenes Feedback!). Am wichtigsten ist aber, dass wir viele Menschen kennengelernt haben, die Film lieben, gerne Filme schauen und / oder selbst welche machen.

Tomasz (Stefan Ebel) wird von den Missetaten seiner jüngsten Vergangenheit geplagt

Das Max Ophüls Filmfestival, benannt nach dem großen Filmemacher Max Ophüls, der in Deutschland begonnen hatte, Filme zu drehen, bevor er vor den Nazis ins Ausland fliehen musste. Er drehte in den 30er und 40er Jahren in Frankreich, Italien, den Niederlanden und in den USA viele Filme, bevor er spät in seinem Leben nach Deutschland zurückkehrte, um dort seinen wohl berühmtesten, letzten und von den Finanziers später fürchterlich verstümmelten Film „Lola Montez“ zu machen. Heute findet das Filmfestival Max Ophüls Preis alljährlich in seiner Geburtsstadt Saarbrücken statt und ist in Deutschland das mit Abstand renommierteste Filmfestival für (aber nicht ausschließlich) Debütfilme.

Leider wird nur Axel ganz bis zum Schluss bleiben können, denn Thorsten und Daniel machen sich am 25. Januar schon auf den Weg zum nächsten Festival, diesmal in Landsberg am Lech (bei München). Das Snowdance Independent Filmfestival ist seit Jahren der beste und sympathischste Anlaufplatz für Indiekino in Deutschland. Der Gründer Thomas (bzw. Tom) Bohn, selbst Autor und Regisseur (u.a. „Tatort“, „Straight Shooter“), hat Snowdance gegründet, um vor allem solchen Filmen eine Chance zu geben, die wirklich unabhängig und ohne (größere) Förderungen oder das Mitwirken irgendwelcher TV-Sender entstanden sind. Schirmherr der diesjährigen Ausgabe ist der bekannte Schauspieler Max Tidof.

Das Stadttheater in Landsberg am Lech (Fotoquelle: https://www.landsberg.de)

Beim Snowdance Festival läuft „A Living Dog“ ganze vier Mal und zwar auf den besten Leinwänden in den schönsten Kinosälen. Wir sind da schon ein wenig eingeschüchtert. Die Vorstellungen sind am (im Olympiakino 1), am Dienstag glamourösen Stadttheater, am Olympiakino 1) und am Samstag 2.2. um 15 Uhr im Olympiakino 2.

Und wer noch ein bisschen Bewegtbild zur Einstimmung braucht… bitteschön!

Unser großartiger Sounddesigner Sebastian Tarcan wird am Dienstag auch mit dabei sein, um zu hören, wie unsere Maschinen die Landsberger Boxen zum Dröhnen bringen. Wir wissen noch nicht, wie die Internet-Verbindung in unseren Unterkünften ist, aber wir versuchen natürlich, euch ständig von den Festivals mit Nachrichten zur versorgen.

Bis dahin hoffen wir auf eine gute Fahrt, zwei fantastische Festivals und viele neue Begegnungen!

„A Living Dog“ ist Bester SciFi Film 2019

Es ist jetzt aktenkundig: Seit dem 14. November 2019 können wir „A Living Dog“ als „mehrfach preisgekrönten Film“ bezeichnen.

Pia und Daniel Raboldt reisten letzte Woche nach London, um der Europa-Premiere des Films beim Dreamers of Dreams Festival beizuwohnen. Das DoD Festival gehört zum übergeordneten und sehr renommierten New Renaissance Festival, welches jedes Jahr in London und in Amsterdamt stattfindet. Im Londoner Künstlerviertel Shoreditch wurden am 14. November insgesamt dreizehn Kurzfilme, mittellange Filme und genau ein Spielfilm gezeigt, nämlich „A Living Dog“.

Daniel Raboldt erhält den Preis für den Besten Science Fiction Film 2019 (Foto von Pia Raboldt)

Mit dabei waren auch der ausgezeichnete „A Million Eyes“ von Richard Raymond (u.a. mit Joe Morton, der vielen sicher noch aus „Terminator 2“ und „Speed“ bekannt ist) oder auch die sehr interessante Dokumentation „A brief history of time travel“ von Gisella Bustillos, die extra aus Seattle angereist war, um ihren Preis für den besten Dokumentarfilm anzunehmen. Hochkarätige Gesellschaft also für unseren Film. Gekrönt wurde der Abend dadurch, dass wir den Preis für den Besten Sci-Fi Film 2019 mit nach Hause nehmen durften!

Jan Hendrik Verstraten von der Festival-Leitung war so freundlich, das Q&A nach dem Film aufzunehmen und für uns zusammenzuschneiden.

Alles in allem also ein voller Erfolg und wir warten gespannt auf unsere Deutschland-Premiere, die nächste Woche, am 29. November in unserer Hauptstadt beim Berlin Sci-Fi Filmfest stattfindet.

Viva Mexico!

In den letzten Tagen erreichte uns noch eine wirklich große Überraschung. Das Morbido Fest, seines Zeichens das größte und bedeutendste Genrefilm-Festival Mexikos, und das Schwesterfestival Morbido Merida werden in den kommenden Wochen beide „A Living Dog“ zeigen.

Bei Morbido Merida, dem etwas kleineren der beiden Festivals, das in Yucatan in Mexiko stattfindet, stehen das Programm und damit der genaue Termin schon fest. „A Living Dog“ läuft dort am Samstag, dem 26. 10. 2019 (also schon nächste Woche) um 21 Uhr Ortszeit zwischen vielen anderen großartigen Filmen, wie dem genial-düsteren „Mandy“ mit Nicholas Cage oder auch dem deutschen Genrefilm Geheimtipp „Tears of Kali“ von Andreas Marschall aus dem Jahr 2004.

Das Morbido Fest hat uns zwar auf seiner Pressekonferenz schon ganz offiziell angekündigt, das Programm ist aber noch nicht veröffentlicht. Wir wissen also noch nicht genau, wann der Film in Mexico City gezeigt wird, aber das Festival läuft vom 30. Oktober bis zum 3. November 2019 und wir werden voraussichtlich in der Sektion „CineMania“ laufen.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Filmproduzent und Morbido Meridas Programmdirektor Tim Luna, der sich für unseren Film stark gemacht hat, für seine tolle Unterstützung.

Niemand von uns hätte sich 2015, als wir angefangen haben, am Drehbuch für „A Living Dog“ zu arbeiten, auch nur erträumt, dass der Film so schnell international ein derart positives Feedback bekommen würde. Unter diesem Link zu Rivets on the Poster findet ihr übrigens die erste große Online-Rezension zu „A Living Dog“ – und sie geht runter wie Öl 😉 …

Europa-Premiere von „A Living Dog“

Es ist soweit: Unsere Europa-Premiere steht fest. Am 14. November 2019 wird „A Living Dog“ in London auf dem „Dreamers of Dreams“ Festival gezeigt, ein Festival, das sich auf besonders philosophische Science-Fiction- und Fantasyfilme spezialisiert hat.

Wie philosophisch „A Living Dog“ tatsächlich ist, könnt ihr also demnächst selbst beurteilen, wenn ihr es nach London schafft. Regisseur Daniel Raboldt wird auf jeden Fall dabei sein und sich nach dem Film dem hoffentlich tiefsinnigen Q&A stellen.

Und falls ihr es nicht bis nach London schafft, dann habt ihr ja am 29. November noch mal die Chance, den Film bei der Deutschland-Premiere auf dem Berlin Sci-Fi Filmfest zu sehen!

Und beim Stichwort „Dreamers of Dreams“ gibt es nun für alle, die sich an dieser Stelle mehr Tiefsinnigkeit wünschen, folgendes schönes Gedicht von Arthur O’Shaugnessy:

Ode

We are the music makers,
    And we are the dreamers of dreams,
Wandering by lone sea-breakers,
    And sitting by desolate streams; —
World-losers and world-forsakers,
    On whom the pale moon gleams:
Yet we are the movers and shakers
    Of the world for ever, it seems.

With wonderful deathless ditties
We build up the world's great cities,
    And out of a fabulous story
    We fashion an empire's glory:
One man with a dream, at pleasure,
    Shall go forth and conquer a crown;
And three with a new song's measure
    Can trample a kingdom down.

We, in the ages lying,
    In the buried past of the earth,
Built Nineveh with our sighing,
    And Babel itself in our mirth;
And o'erthrew them with prophesying
    To the old of the new world's worth;
For each age is a dream that is dying,
    Or one that is coming to birth.

A breath of our inspiration
Is the life of each generation;
    A wondrous thing of our dreaming
    Unearthly, impossible seeming —
The soldier, the king, and the peasant
    Are working together in one,
Till our dream shall become their present,
    And their work in the world be done.

They had no vision amazing
Of the goodly house they are raising;
    They had no divine foreshowing
    Of the land to which they are going:
But on one man's soul it hath broken,
    A light that doth not depart;
And his look, or a word he hath spoken,
    Wrought flame in another man's heart.

And therefore to-day is thrilling
With a past day's late fulfilling;
    And the multitudes are enlisted
    In the faith that their fathers resisted,
And, scorning the dream of to-morrow,
    Are bringing to pass, as they may,
In the world, for its joy or its sorrow,
    The dream that was scorned yesterday.

But we, with our dreaming and singing,
    Ceaseless and sorrowless we!
The glory about us clinging
    Of the glorious futures we see,
Our souls with high music ringing:
    O men! it must ever be
That we dwell, in our dreaming and singing,
    A little apart from ye.

For we are afar with the dawning
    And the suns that are not yet high,
And out of the infinite morning
    Intrepid you hear us cry —
How, spite of your human scorning,
    Once more God's future draws nigh,
And already goes forth the warning
    That ye of the past must die.

Great hail! we cry to the comers
    From the dazzling unknown shore;
Bring us hither your sun and your summers;
    And renew our world as of yore;
You shall teach us your song's new numbers,
    And things that we dreamed not before:
Yea, in spite of a dreamer who slumbers,
    And a singer who sings no more.

Gern geschehen.

Festival-News zu „A Living Dog“

Der Festival-Run von „A Living Dog“ hat ganz offiziell begonnen. Vor zwei Wochen fand in Sydney, Australien die Welt-Premiere im Rahmen des SciFi Film Festivals statt und wir durften auch bereits unseren allerersten Preis absahnen. In nur fünf Tagen geht es mit der US-Premiere weiter: Am 28. September 2019, und zwar um exakt 12:58 Uhr Ortszeit läuft unser apokalyptisches Sci-Fi-Drama auf dem Wasteland Weekend mitten in der Mojave-Wüste. 4000 Teilnehmer sind eingeladen, mit unseren  beiden Helden Tomasz (Stefan Ebel) und Lilja (Siri Nase) mitzufiebern.

Und auch in Deutschland wird man sich den Film bald anschauen können. Nächste Woche Montag, am 30. September, gibt es schon einen kleinen Vorgeschmack beim Filmfest Hamburg. In der Sektion „Unsere Filme Mixtape“ hat man uns spontan noch einen Platz freigeräumt, um einen längeren Ausschnitt aus dem Film zu zeigen und euch ein wenig neugierig zu machen.

Und spätestens Ende November ist es dann soweit: Das Berlin Sci-Fi Filmfest, das am 29. und 30. November stattfindet, wird unseren Film zeigen. Noch besteht die Chance, dass er auch vorher noch woanders in Deutschland gezeigt wird, aber wenn nicht, dann wird unsere Deutschland-Premiere wohl in der Hauptstadt, im berühmten Kino Babylon stattfinden.

„A Living Dog“ sahnt seinen ersten Preis ab

Einige haben die Nachricht sicherlich schon erhalten, aber der Dreh in den masurischen Wäldern hat alles ein wenig verzögert und deswegen schreiben wir erst jetzt. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben:

Unser erster Spielfilm „A Living Dog“ hatte am 7. September seine Weltpremiere beim SciFi Film Festival in Sydney, Australien. Und nicht nur das – er wurde dort auch mit dem Georges-Méliès-Award für die besten Spezial-Effekte ausgezeichnet.

Wir alle, besonders aber das (überschaubare) VFX-Team sind natürlich extrem stolz auf diesen Preis. Ein guter Start und hoffentlich ein gutes Omen für den Film. Der Name Georges Méliès sollte jedem Filmliebhaber genüsslich auf der Zunge zergehen, denn er gilt als einer der bedeutendsten Filmpioniere und hat durch seine bis heute faszinierenden Kreationen im Bereich Science Fiction, und Fantasy und seine meisterlichen Effekte die Filmwelt maßgeblich beeinflusst.

Die Zeichen stehen gut für den deutschen Science Fiction Film. Neun Spielfilme liefen insgesamt auf dem SciFi Film Festival in Sydney. Zwei davon stammen aus Nordrhein-Westfalen. Neben „A Living Dog“ lief dort nämlich auch „Das letzte Land“ von Marcel Barion, der sogar den Preis für den besten Spielfilm einheimsen durfte und genau wie wir größtenteils über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert wurde. Einen dicken Glückwunsch an den Kollegen aus Siegen und sein Team.

Wir freuen uns jetzt auf den nächsten wichtigen Termin, die US-Premiere von „A Living Dog“ beim Wasteland Film Festival. Am Samstag, dem 28. September 2019 ist es soweit. Wir laufen dort außer Konkurrenz, weil wir als einziger Spielfilm mit ins Programm aufgenommen wurden, aber kann es eine coolere US-Premiere geben als an einem Ort, wo die Menschen so aussehen?

Quelle: www.wastelandweekend.com