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Drehbuchförderung für „Mein Freund Charlie“

Nach dem Film ist vor dem Film! Kaum ist der Science Fiction Spielfilm „A Living Dog“ fertig gestellt und wartet auf seine Premiere, folgt auch schon die nächste, wirklich sehr gute Nachricht!

Die Film- und Medienstiftung NRW gab letzte Woche bekannt, dass sie das Drehbuch zum nächsten Spielfilmprojekt von Daniel Raboldt mit 10000 Euro fördern werden. Ein wirklich großer Grund zum Feiern, denn das Schreiben eines Drehbuchs bedeutet im Allgemeinen mehrere Wochen und Monate konzentrierter Arbeit vor dem Rechner und bei der Recherche.

„Mein Freund Charlie“ heißt der Film und er ist eine Adaption des gleichnamigen Kinderbuchs von Autorin und Journalistin Tanya Lieske.  In der Geschichte geht es um den elfjährigen Jungen Niks aus Lettland, der mit seinem Vater den Sommer in Deutschland verbringt – nicht gerade das Paradies, das Niks sich für seine Ferien vorgestellt hatte. In Deutschland lernt er den etwas älteren und sehr charismatischen Charlie kennen, einen Jungen mit einem ganz speziellen Talent: Er kann sich unsichtbar machen… und wenn  er zurückkehrt, hat er zumeist einige Portemonnaies und Wertsachen dabei, die scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht sind.

Das Buch ist eine wirklich gelungene Mischung aus unterhaltsamer, lockerer Abenteuergeschichte und ernstem Krimi. Es behandelt wichtige und große Themen, wirkt aber nie belehrend. Daraus nun ein ebenso gutes Drehbuch zu formen, wird eine spannende Herausforderung, aber dank der Förderung sind wir ein großes Stück weitergekommen. Drückt uns die Daumen!

Richeza-Preis für das Masuren-Projekt

Für den Dokumentarfilm „Im Rücken der Geschichte – Die verlorenen Dörfer von Masuren“ begleitete Autor und Regisseur Daniel Raboldt ein Gruppe von deutschen und polnischen Forschern und Studenten in die Wälder Masurens, wo sich die Expedition auf die Suche nach Dörfern begab, die seit dem Ende des zweiten Weltkriegs vergessen sind.

Das Projekt, das von verschiedenen deutschen und polnischen Institutionen getragen wird, geht natürlich weiter. Auch in diesem Jahr wird es eine Expedition geben, bei der Deutsche und Polen nach Spuren der verlorenen Dörfer suchen, um gemeinsam die eigene Vergangenheit aufarbeiten. Dieses großartige Projekt wurde jetzt mit dem Richeza-Preis des Landes NRW für „herausragende Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung“ ausgezeichnet. Ich bin sehr stolz, an diesem Projekt mitgewirkt zu haben. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja eines Tages eine Fortsetzung des Filmes.

Es ist offiziell: „Tubeheads“ steht in den Startlöchern!

Es ist soweit: In zwei Wochen beginnt der erste Drehblock für die Webserie „TubeHeads“!

Geschrieben und inszeniert von den Rickebrüdern und Daniel Raboldt, produziert von Lumatik Film und kräftig unterstützt von Figurenbauer und -spieler Maik Evers werden die ersten Folgen der auf 13 Episoden ausgelegten ersten Staffel voraussichtlich Anfang 2015 das Licht der Welt (also das Internet) erblicken.

Profikillerhasen, ein lethargischer Batman, analphabetische Aliens und eine ganze Menge abgefahrener Nonsens werden die Gehirne der ZuschauerInnen hoffentlich gründlich durchbraten!

Ermöglicht wird die Produktion durch eine Förderung der Film- und Medienstiftung NRW, die uns als erster originärer Webserie Mittel aus ihrem Fördertopf für Innovative Formate zur Verfügung stellt.

Ihr dürft gespannt bleiben! Für die aktuellsten News abonniert doch einfach die Lumatikseite auf Facebook.