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Drehbuchförderung für „Mein Freund Charlie“

Nach dem Film ist vor dem Film! Kaum ist der Science Fiction Spielfilm „A Living Dog“ fertig gestellt und wartet auf seine Premiere, folgt auch schon die nächste, wirklich sehr gute Nachricht!

Die Film- und Medienstiftung NRW gab letzte Woche bekannt, dass sie das Drehbuch zum nächsten Spielfilmprojekt von Daniel Raboldt mit 10000 Euro fördern werden. Ein wirklich großer Grund zum Feiern, denn das Schreiben eines Drehbuchs bedeutet im Allgemeinen mehrere Wochen und Monate konzentrierter Arbeit vor dem Rechner und bei der Recherche.

„Mein Freund Charlie“ heißt der Film und er ist eine Adaption des gleichnamigen Kinderbuchs von Autorin und Journalistin Tanya Lieske.  In der Geschichte geht es um den elfjährigen Jungen Niks aus Lettland, der mit seinem Vater den Sommer in Deutschland verbringt – nicht gerade das Paradies, das Niks sich für seine Ferien vorgestellt hatte. In Deutschland lernt er den etwas älteren und sehr charismatischen Charlie kennen, einen Jungen mit einem ganz speziellen Talent: Er kann sich unsichtbar machen… und wenn  er zurückkehrt, hat er zumeist einige Portemonnaies und Wertsachen dabei, die scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht sind.

Das Buch ist eine wirklich gelungene Mischung aus unterhaltsamer, lockerer Abenteuergeschichte und ernstem Krimi. Es behandelt wichtige und große Themen, wirkt aber nie belehrend. Daraus nun ein ebenso gutes Drehbuch zu formen, wird eine spannende Herausforderung, aber dank der Förderung sind wir ein großes Stück weitergekommen. Drückt uns die Daumen!

Trailer für „A Living Dog“

Nach unserem ersten Screening von „A Living Dog“ vor den Crowdfundern und dem Team letzten Sonntag können wir nun auch endlich das Versprechen einlösen, einen neuen, finalen Trailer zu präsentieren. Schreibt uns gerne (bei YouTube) in die Kommentare wie ihr ihn findet und wir freuen uns natürlich sehr über nach oben gestreckte Daumen. Viele Kommentare und Likes helfen dem Trailer, von noch mehr Leuten gesehen zu werden. Für weitere Infos zum Film und damit ihr stets auf dem Laufenden bleibt, haben wir  unter dem Video einige Links hinzugefügt. Wir sehen uns!

Aber jetzt: Viel Spaß beim Trailer!

„A Living Dog“  auf Facebook

„A living Dog“ bei Instagram

Erfolgreiche Team-Preview von „A Living Dog“

Am Sonntag, dem 24. Februar 2019 war es endlich soweit. Nach vier Jahren konnten wir unseren ersten Spielfilm „A Living Dog“ im Black Box Kino des Filmmuseums Düsseldorf vor einem Publikum von circa 120 geladenen Gästen vorführen. Um 19:30 Uhr wurde der rote Teppich eröffnet und um 20 Uhr ging es los.

Eingeladen waren alle Leute, die sich am Crowdfunding beteiligt hatten, das komplette Team, alle die uns in irgendeiner Form beim Projekt unterstützt hatten und ein paar wenige ausgesuchte Gäste. Die meisten sind gekommen und haben den Film mit uns gebührend gefeiert.

Designer, Produzent und Kameramann Thorsten Franzen zeigte beim anschließenden Sektempfang im Studio des Filmmuseums viele seiner Artworks, Konzeptzeichnungen und einige Requisiten des Films, die von ihm, unserem Ausstatter Pavel Breyer und Produzent Axel Ricke beigesteuert worden waren. Auch das Produktionsmaskottchen „Finn“, der kleine Plüschbär, der uns auf unserer Fahrt zum Polarkreis begleitet hatte, war dabei.

Das Feedback, das wir bekamen, war durchweg sehr positiv und insgesamt war es ein äußerst erfolgreicher Abend für alle Beteiligten, auch wenn wir natürlich beinahe umkamen vor lauter Nervosität. Regisseur Daniel Raboldt war nach der Vorführung so paralysiert, dass er auf der Bühne alles vergaß, was er hatte sagen wollen. Glücklicherweise war Produzent und Kameramann Thorsten Franzen so souverän, dass er den Part von Daniel einfach mit übernahm.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal sehr herzlich beim Filmmuseum Düsseldorf und dem Kino Black Box bedanken, die uns nicht nur beim Projekt selbst unterstützt sondern uns auch ihr schönes Kino für diesen Abend zur Verfügung gestellt haben.

Vielen Dank!

„A Living Dog“ ist fertig!

Es ist tatsächlich geschafft! Unser bisher größtes und ambitioniertestes Projekt, der Science Fiction Spielfilm „A Living Dog“ ist nach vier Jahren Arbeit fertig gestellt.

Die tolle Designerin und Künstlerin Melissa Ugurel hat uns zu diesem Anlass dieses tolle Poster gestaltet. Vielen Dank dafür!

 

Das Drehbuch, das im Jahr 2015 geschrieben wurde, haben wir nach der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter im Jahr 2016 im finnischen Lappland gedreht, nördlich des Polarkreises und während der Zeit der Mitternachtssonne, die uns ein unbeschreibliches Licht lieferte. (Fotos von Pia Raboldt gibt’s hier.)

Bis Mitte 2017 gab es noch einige Nachdrehs in Deutschland und ab dem Sommer 2017 steckten wir dann anderthalb Jahre lang in der an Effekten sehr aufwendigen Postproduktion. Komponistin Nora Ebel lieferte uns eine wunderschöne und sehr spannende, ungewöhnliche Filmmusik und der Sounddesigner Sebastian Tarcan gestaltete den großartigen 7.1-Sound, der dem Film einen Großteil seiner unheimlichen und düsteren Atmosphäre verschafft.

Und nach all dieser Zeit werden wir in nur wenigen Tagen im Kreis unserer treuen Unterstützer bei Kickstarter, dem wirklich tapferen Team, das mit nur wenigen aber dafür hoch motivierten und fähigen Menschen dieses Projekt auf die Beine gestellt und verwirklicht hat, und ein paar wenigen Gästen das erste Screening in einem echten Kino feiern.

Danach fangen wir an, uns bei Filmfestivals auf der ganzen Welt zu bewerben. Drückt uns also weiter die Daumen, damit „A Living Dog“ sein Publikum findet.

 

Wie geht’s eigentlich „A Living Dog“?

Es gibt mal wieder Spannendes zu berichten aus der Nocturnus Film Schmiede.

Nachdem wochen- und monatelang an den Effekten, der Musik und der Soundabmischung von „A Living Dog“ gearbeitet haben und auch noch immer arbeiten, nähern wir uns langsam aber sicher der Fertigstellung. Näheres dazu gibt es im Update-Video von Daniel Raboldt und Thorsten Franzen.

Außerdem könnt ihr am Ende des Videos einen ausgiebigen Blick auf einige Szenen werfen, die einen großen Anteil an Spezialeffekten haben und es gibt noch eine Ankündigung für November und unseren Auftritt beim Berlin SciFi Filmfest!

Viel Spaß!

Das Dunkle im Innern – Drehbericht

Ein gewaltiger Klotz ist geschafft! Nachdem wir am letzten Sonntag bereits eine außerordentlich wichtige Szene geschafft haben, haben wir am Mittwoch und Donnerstag noch mal einen richtigen Spurt hin gelegt und die fehlenden sechzehn (!) Szenen gedreht, die im Innern des Haus spielen, um das sich in Finnland alles gedreht hat.

stefan-ebel-a-living-dog-house-kleinWir hatten noch vor dem Dreh in Finnland schon beschlossen, wie es beim Film relativ üblich ist, alle Innenaufnahmen in Deutschland zu drehen, damit wir so viel Zeit wie möglich dort für Außenaufnahmen, Landschaftsshots und so weiter benutzen konnten.

Die Hauptschwierigkeit, nachdem wir wieder zurück waren, war jedoch, ein Haus zu finden, in dem wir drehen konnten. Viele Leute scheuen sich natürlich (völlig zu Recht) davor, ein paar wildfremde Menschen für mehrere Tage in ihr Haus zu lassen, um dort Filmaufnahmen zu machen.

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Nach sehr langem Suchen wurden wir jedoch fündig und haben diese Woche dann die fehlenden Innenaufnahmen in Köln gedreht und sie sehen fantastisch aus! Vielen Dank noch einmal an Silvia und Andreas für ihre tolle Kooperation!

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Für „A Living Dog“ neigt sich daher nun eine wichtige Phase der Produktion langsam dem Ende zu. Uns fehlen noch insgesamt drei Szenen, in denen dann z.T. auch die noch fehlenden Komparsenrollen aus dem Crowdfunding gebraucht werden, um alles im Kasten zu haben.

63 von insgesamt 66 Szenen wurden gedreht und ab da kann es an die Nachbearbeitung gehen, die auch noch einmal einen Großteil der Arbeit und Zeit brauchen wird. Doch wir sind nach diesen zwei sehr erfolgreichen Tagen mehr als zuversichtlich, dass wir es zu einem großartigen Ergebnis bringen werden!

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„A Living Dog“ – The Dark Night Rises

Nachtdreh bei „A Living Dog“!

Dunkel und unheimlich wurde es am Wochenende, als wir in Bergisch-Gladbach eine Szene gedreht haben, die in Lappland nicht möglich gewesen wäre, weil es dort nie dunkel war.

Für diesen Dreh haben wir zwei Leichen benötigt, die verbrannt in einem Jeep sitzen sollten. Und so einen Totenkopf verbrannt aussehen lassen, ist gar nicht so einfach!

Im Winter nachts einen Außendreh veranschlagen, ist gar nicht so klug, wie man manchmal meint. Es wird zwar früher dunkel und man kann früher starten, aber dafür ist das Warten und Arbeiten in der Eiseskälte wirklich anstrengend und geht schnell an die Nieren.

Glücklicherweise ist das Team mittlerweile perfekt aufeinander eingespielt. Nicht zu viel und nicht zu wenige Leute am Set ist das Geheimrezept. Dazu eine deftige Portion Motivation (und ein anständiges Catering) und man kann vieles schaffen, wofür andere Filmproduktionen Säcke voll Geld, unzählige Menschen und endlos viel Zeit brauchen.

Obwohl die Kälte uns irgendwann stark in die Knochen zog, haben wir alles abgedreht und es sind ein paar fantastisch-unheimliche Bilder entstanden, die zur düsteren Atmosphäre unseres Films ein großes Stück beitragen.

Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an das großartige Team, ohne dessen Professionalität und Motivation ein solches Projekt nicht möglich wäre!

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Ach ja, die Bedeutung der Puppe wird natürlich noch nicht verraten! 😉

„Ein lebendiger Hund“ am Set von „A Living Dog“!

Hey SciFi- und Endzeit-Fans!

Am Wochenende fand wieder ein Dreh für unseren SciFi/Mystery-Film „A Living Dog“ statt. Dafür haben Thorsten, Daniel und Pavel eine Garage in Bergisch-Gladbach in eine düstere und schaurige Werkstatt verwandelt, in der mehrere zentrale Szenen unseres Films stattfinden. Hier versuchen die beiden Hauptfiguren des Films Tomasz (Stefan Ebel) und Lilja (Siri Nase) eine sichere Zuflucht zu finden.

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Mit dabei war „Flocke“, die Hündin unseres Hauptdarstellers Stefan Ebel, die auch gleich ihren kurzen aber denkwürdigen Auftritt im Film haben durfte (und ihre Gage direkt am Set in Form von vielen Leckerlis verspeiste). Sie schien auch nichts dagegen zu haben, dass ihr Herrchen ein bisschen lädiert aussah…

Stefan Ebel als "Tomasz"

Die größten Schwierigkeiten, die einem im Weg stehen, sind die großen zeitlichen  Abstände zwischen den Drehs. Beim Film kann es vorkommen, dass zwischen zwei Szenen im Film nur eine Sekunde vergeht, in der Realität beim Drehen aber mehrere Monate vergangen sind.

Siri Nase als "Lilja"

Die Schauspieler, Regie und die Requisite müssen sich also ganz genau erinnern können (oder von ALLEM Fotos gemacht haben), wie die Kleidung, die Haare, der Schmutz im Gesicht und die Blutflecken ausgesehen haben, damit man keine sogenannten Anschlussfehler baut, die man hinterher im Schnitt nicht mehr „reparieren“ kann. In vielen Filmen sieht man z.B. wie ein Schauspieler durch eine Tür geht und dabei vielleicht ein Handtuch in seiner rechten Hand hält. In der nächsten Einstellung kommt er in einem anderen Zimmer aus der Tür heraus und hat das Handtuch plötzlich in der linken Hand…

Wir sind uns aber sehr sicher, dass uns keine Fehler unterlaufen sind.

Es stehen noch zwei größere Drehs im Dezember an und ein paar kleinere im Winter, doch wir haben mittlerweile den größten Teil des Films im „Kasten“. Ihr könnt also weiter gespannt auf das Ergebnis sein 🙂

Bis bald,

Euer Daniel

 

Gewonnen: Bester SciFi / Fantasy Kurzfilm!

Großartige Neuigkeiten!

Unser letztjähriger Kurzfilm „Die Molekularbiologin„, der neulich schon auf dem Fantosfreak Festival in Barcelona lief, hat beim Armageddon Expo Filmfestival am Montag den ersten Platz bekommen!

Leider lässt sich nicht viel darüber herausfinden, wie viele Filme insgesamt nominiert waren, aber bei einem Festival zu gewinnen, auf dem auch berühmte Leute wie Christopher Lloyd oder Nichelle „Uhura“ Nichols zu Gast sind, ist definitiv eine riesige Ehre!

Vielen Dank nach Christchurch in Neuseeland!

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„Destroyer of worlds“

Nachdem Pavel Breyer, Axel Ricke und Daniel Raboldt gestern in Windeseile aus einer Werkstatt in Köln das Set für ein Wissenschafts-Labor gebaut hatten (siehe Fotoreihe), lief heute ein weiteres Mal die Kamera an.

A Living Dog SetMit dabei war der Schauspieler Nikolai Will in der Rolle des Wissenschaftlers Prof. Dr. Carnap, der uns bereits beim ersten Teaser für „A Living Dog“ sein Talent geliehen hatte.

Außerdem hatten wir drei Unterstützer der Kickstarter-Kampagne zu Gast, die sich für die Komparsenrollen entschieden hatten. Sie schienen sich auch prächtig zu amüsieren! Und dass sie als Mad Scientists für den Untergang der Welt verantwortlich sind, schien sie auch nicht unbedingt zu stören 😉

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Der Dreh lief sauber und wir haben alles „in den Kasten“ bekommen, wie man so schön sagt. Hoffen wir, dass die weiteren Drehs auch so angenehm ablaufen!

Wir melden uns, wenn es was Neues gibt!