Seit vielen Jahren bewege ich mich nun auf der Schnittkante zwischen eigenen filmischen Projekten wie dem Spielfilm „A Living Dog“, zahlreichen Kurzfilmen wie „Furple Reign“, „The Last Survivor“ oder „Was geschah – Man weiß es nicht“ einerseits und der pädagogischen Arbeit als Filmvermittler mit Kindern und Jugendlichen andererseits, zum Beispiel für das Filmmuseum Düsseldorf, das Junge Schauspiel Düsseldorf oder auch dem kulturpädagogischen Verein Akki e.V. und der Wim-Wenders-Stiftung.
Da war es eine große Ehre, in diesem Jahr eine Anfrage der Kurzfilmtage Oberhausen zu erhalten, ob ich nicht für die 72. Ausgabe des legendären Festivals einen Trailer für den Kinder- und Jugendfilmwettbewerb konzipieren und mit Kindern aus Oberhausen zusammen produzieren möchte. Natürlich habe ich gerne und sofort Ja gesagt. Herausgekommen ist an den vier Workshoptagen eine äußerst wilde und kreative Mischung aus digitalen Animationen, traditionellem Daumenkino und abstraktem Zeichentrick, der direkt auf originalen 35mm Film gezeichnet wurde. Die Premiere des Trailers fand bei der Eröffnung der Kurzfilmtage in der Lichtburg Oberhausen statt, wo er gemeinsam mit einigen Kurzfilmen des kurz zuvor verstorbenen Regisseurs Alexander Kluge und dem unterhaltsamen alten Stummfilm „La Peine du Talion“ aus dem Jahr 1906 lief.
