A Living Dog

„A Living Dog“ – ein Science-Fiction Spielfilm, vollständig finanziert über eine Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter – unser bisher ambitioniertestes Projekt.

Im Juni 2016 machten sich Autor und Regisseur Daniel Raboldt und Produzent und Kameramann Thorsten Franzen gemeinsam mit einer siebenköpfigen Crew auf den Weg nach Lappland, wo in zweiwöchigen Dreharbeiten der Science-Fiction-Thriller „A Living Dog“ entstand.

Foto von Pia Raboldt

Teile des Films wurden später noch in Deutschland nachgedreht, doch der Hauptteil entstand zur Zeit der Mitternachtssonne, nördlich des Polarkreises im finnischen Luosto und Umgebung. Ein wahnsinniger Kraftakt für eine kleine Independent-Filmcrew aus Deutschland, dem Land der Krimis und Historiendramen…

„A Living Dog“ handelt von den letzten Tagen der Menschheit:

Der Krieg zwischen der Menschheit und den von ihr selbst entwickelten autonomen Kampfdrohnen hat begonnen – und wir verlieren ihn. Jede Kommunikation zwischen Menschen ist unmöglich, da die Maschinen gelernt haben, auf menschliche Sprachfrequenzen zu reagieren. Und sie entwickeln sich ständig weiter.

Der Deserteur Tomasz (Stefan Ebel) hat allem falschen Heldentum abgeschworen. Mit einem gestohlenen Fahrzeug flieht er in die Einöde der skandinavischen Wälder, fernab vom Kampfgeschehen. Immer auf der Flucht und immer in Bewegung hofft er, dem Schlimmsten zu entkommen. Doch da trifft er auf die willensstarke russische Widerstandskämpferin Lilja (Siri Nase), die die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat.

Mit der Kraft der Verzweiflung verfolgt sie als letzte Überlebende ihrer Kampfgruppe einen selbstmörderischen Plan, um den übermächtigen Maschinen doch noch eine entscheidende Niederlage beizubringen. Damit jedoch bringt sie nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern sie lockt auch die Maschinen auf Tomasz‘ Fährte.

Der Film feierte am 7. September 2019 seine Weltpremiere auf dem SciFi Filmfest in Sydney, Australien. Seitdem ist er weltweit auf mehreren Festivals gelaufen und konnte auch bereits mehrere Preise ergattern, z.B. den Georges-Méliès-Award für die besten Spezialeffekte in Sydney oder auch den Preis für den Besten SciFi Film 2019 in London.

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