{"id":3472,"date":"2025-06-13T19:49:07","date_gmt":"2025-06-13T17:49:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nocturnus-film.de\/home\/?p=3472"},"modified":"2025-08-13T13:27:18","modified_gmt":"2025-08-13T11:27:18","slug":"dokumente-des-grauens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nocturnus-film.de\/home\/dokumente-des-grauens\/","title":{"rendered":"Dokumente des Grauens"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Ein Dokumentarfilm der besonderen Art<\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Der Film <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nacht_und_Nebel_(Film)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>&#8222;Nacht und Nebel&#8220;<\/strong><\/a> von Regisseur <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alain_Resnais\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Alain Resnais (&#8222;Hiroshima Mon Amour&#8220;, &#8222;Auch Statuen sterben&#8220;)<\/strong><\/a> war der erste Dokumentarfilm, der im Jahr 1956 eine breite Bev\u00f6lkerung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus konfrontierte. Entstanden durch die unerm\u00fcdliche Archivarbeit der franz\u00f6sischen Historikerin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olga_Wormser-Migot\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Olga Wormser<\/strong><\/a> und vieler anderer gelang den Machern damals ein Werk, das nicht die \u00dcberw\u00e4ltigung suchte, sondern neben den schockierenden Aufnahmen aus den Konzentrationslagern auch anstrebte, das m\u00f6rderische faschistische System zu beleuchten und zu analysieren, das dazu gef\u00fchrt hatte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Entgegen dem urspr\u00fcnglichen Plan, einen traditionellen, die Fakten aufz\u00e4hlenden Dokumentarfilm zu machen, w\u00e4hlte der k\u00fcnstlerisch ambitionierte und rebellische junge Regisseur Resnais einen anderen Weg. Er wusste, dass ein einfaches Aneinanderreihen von Zahlen und Daten und Bildern die Zuschauer entweder komplett \u00fcberfordern oder &#8211; was noch viel schlimmer gewesen w\u00e4re &#8211; der gleichen kalten b\u00fcrokratischen Logik folgen w\u00fcrde, wie die Verbrecher, die er blo\u00dfstellen wollte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Mit dem Voice Over des ehemals von den Nazis deportierten Schriftstellers und Lyrikers <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jean_Cayrol\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Jean Cayrol<\/strong><\/a> (behutsam und eindrucksvoll ins Deutsche \u00fcbertragen durch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paul_Celan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Paul Celan<\/strong><\/a>) und der kontraintuitiven und kontroversen Musik von Sch\u00f6nberg-Sch\u00fcler<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hanns_Eisler\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong> Hanns Eisler<\/strong><\/a> produzierte er einen Film, der bis heute nichts von seiner Wirkung verloren hat, wenn er auch leider ein wenig in Vergessenheit geraten ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Damals f\u00fchrte er bei Erscheinen nicht nur zum Einschreiten der franz\u00f6sischen Zensur, die das Bild eines mit den Nazis kollaborierenden Gendarms entfernt sehen wollte, sondern auch wegen des Eingreifens des deutschen Botschafters zu einem diplomatischen Skandal. Die deutsche Regierung verlangte, dass &#8222;Nuit et Bruillard&#8220; (so der Originaltitel) still und heimlich aus dem Programm des Cannes Filmfestivals entfernt werden sollte und der franz\u00f6sische Informationsminister kam dem nach. Es bedurfte der internationalen Proteste, unter anderem durch Schriftsteller wie Heinrich B\u00f6ll und Wolfgang Hildesheimer, um den Film dann doch noch au\u00dfer Konkurrenz in Cannes zeigen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Am letzten Mittwoch habe ich auf <a href=\"https:\/\/moyland.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Schloss Moyland (Bedburg-Hau)<\/strong><\/a> einen Vortrag halten d\u00fcrfen \u00fcber die Entstehungsgeschichte des Films, seinen besonderen k\u00fcnstlerischen Anspruch und auch die darum entstandenen Kontroversen. Im anschlie\u00dfenden Publikumsgespr\u00e4ch, das zum Teil sehr emotional gef\u00fchrt wurde, wurde uns allen noch einmal bewusst, wie aktuell der Film bleibt. Alain Resnais und Jean Cayrol betonten bewusst die Universalit\u00e4t des Grauens und sprachen an alle nachkommenden Generationen, also auch an uns, eine deutliche Mahnung aus.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Der Dokumentarfilm endet zu den Bildern der Ruine eines Konzentrationslagers, gr\u00f6\u00dftenteils begraben unter Gras und kaum zu erkennen, mit folgenden Zeilen:<\/span><\/p>\n<table style=\"width: 100%; border-collapse: collapse; background-color: #2e3b40; border-style: solid;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">&#8222;Und es gibt uns, die wir beim Anblick dieser Tr\u00fcmmer aufrichtig glauben,<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">der Rassenwahn sei f\u00fcr immer darunter begraben,<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">uns, die wir tun, als sch\u00f6pften wir neue Hoffnung,<\/span><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">als glaubten wir wirklich, dass all das nur<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">einer Zeit und nur einem Land angeh\u00f6rt,<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">uns, die wir vorbeisehen an den Dingen neben uns<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">und nicht h\u00f6ren, dass der Schrei nicht verstummt.&#8220;<\/span><em><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 10pt;\">(Text \/ \u00dcbersetzung von Paul Celan)<\/span><\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif;\">Die aktuelle Situation<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Wir sehen aktuell, wie die Vereinigten Staaten, die erste moderne Demokratie in einer faschistoiden Diktatur versinken. Rechtspopulistische Personen wie Georgia Meloni gratulieren Trump ganz offen zu seinem brutalen Vorgehen. Wir haben in Deutschland eine rechtsextreme Partei, die mehr und mehr Fanatiker und Menschenfeinde f\u00fcr sich zu begeistern vermag, einen CDU-Kulturstaatsminister, der von rechten Signalphrasen wie &#8222;Familie, Heimat, Nation, Geschichte, Kulturkreis, Ordnung, Eigentum, Tugend und Religion&#8220; (Zitat aus seinem ekelerregenden &#8222;Konservativen Manifest&#8220;, das ich hier nicht verlinken m\u00f6chte) tr\u00e4umt, w\u00e4hrend <a href=\"https:\/\/kulturrat-nrw.de\/drastische-kuerzungen-der-mittel-fuer-die-freien-darstellenden-kuenste-vorgehen-des-nrw-kulturministeriums-bleibt-intransparent\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>die Kultur, die ihm angeblich so wichtig ist, gerade finanziell von seinen Parteigenossen zertr\u00fcmmert wird<\/strong><\/a>. Wir haben einen Blackrock-Kanzler, der sich bestens mit Trump versteht und einen Innenminister, f\u00fcr den <strong><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/zurueckweisung-grenze-rechtswidrig-104.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gerichtsbeschl\u00fcsse zur Migration nur freundliche Anregungen darstellen<\/a><\/strong>, die man getrost ignorieren kann.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Es ist &#8211; um noch einmal kurz daran zu erinnern &#8211; das <strong>oberste Prinzip eines Rechtsstaats<\/strong>, dass das Recht nicht nur f\u00fcr die B\u00fcrger sondern gerade auch f\u00fcr den Staat und seine Vertreter gelten. Hier wird also nicht nur ein einzelnes Urteil ignoriert sondern das wichtigste rechtsstaatliche Prinzip \u00fcberhaupt ausgeh\u00f6hlt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\"><strong>Ein Meisterwerk wie &#8222;Nacht und Nebel&#8220; ist kein simples historisches Dokument.<\/strong> Es tut das, was ein <a href=\"https:\/\/www.nocturnus-film.de\/home\/masuren-die-verlorenen-doerfer\/\"><strong>Dokumentarfilm und Kunst im Allgemeinen<\/strong><\/a> tun sollten, n\u00e4mlich \u00fcber einen konkreten Moment und das spezifische Individuum hinaus verweisen. <strong>&#8222;Das Bild wird Kunst, wenn es uns einen Blick auferlegt, an den wir uns nicht gew\u00f6hnen&#8220;<\/strong>, schrieb Jean Cayrol einst (zitiert nach <a href=\"https:\/\/literaturkritik.de\/id\/15829\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>dem fantastischen Buch &#8222;Nacht und Nebel &#8211; Ein Film in der Geschichte&#8220; von Sylvie Lindeperg<\/strong><\/a>). Der Film ist eine Warnung, eine Analyse und er stellt uns vor eine Aufgabe.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Unsere Aufgabe<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Die Grauen des Nationalsozialismus m\u00f6gen &#8211; f\u00fcr manche &#8211; lange her sein, die meisten Zeitzeugen sind nicht mehr am Leben und \u00fcber die Massengr\u00e4ber und Mordst\u00e4tten ist Gras gewachsen. Aber das Kleben an der Macht, der Hang vermeintlich Schw\u00e4chere zu drangsalieren, sie zu internieren, deportieren, verh\u00f6hnen und &#8211; letzten Endes &#8211; zu ermorden, ist eine Krankheit, die wieder und wieder auftreten und im schlimmsten Fall zur Epidemie werden kann. Wir sehen diese Krankheit aktuell (in sozialen Medien) unter den maskierten Masken der Beamten, die wehrlose Menschen aus ihren H\u00e4usern ziehen, sie auf der Arbeit, auf der Stra\u00dfe, im Supermarkt zu Boden dr\u00fccken, weil sie die falsche Hautfarbe haben, sie durch die Innenst\u00e4dte jagen, weil sie einem barbarischen Identit\u00e4tswahn nicht zugeh\u00f6ren wollen oder k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Auch in den zynischen, kalten Gesichtern von Politikern, die von &#8222;Remigration&#8220; und v\u00f6lkerrechtswidrigen &#8222;Grenzschlie\u00dfungen&#8220; sprechen, die nach &#8222;Meinungsfreiheit&#8220; schreien, aber stets als erstes gegen Publizisten, Journalisten, Universit\u00e4ten und K\u00fcnstler vorgehen, ist sie erkennbar. <\/span><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\"><strong>Und sie findet sich in den Gesichtern derjenigen, die sich wegdrehen, die mit den Schultern zucken und den Barbecue-Grill anschmei\u00dfen, w\u00e4hrend Deutschland Waffen in Kriegsgebiete schickt und die Dividenden steigen.<\/strong>\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\">Es ist unsere Aufgabe und es bleibt unsere Aufgabe, uns dem entgegenzustellen. Alle Freiheiten, die wir haben (wenn wir denn welche haben) wurden immer GEGEN Staat und Kirche erstritten. Wir sollten uns nicht auf ausgerechnet diese beiden Akteure verlassen, wenn wir wollen, dass alles irgendwie gut wird. Die Macht ist immer nur auf ihrer eigenen Seite. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;\"><strong>Solidarit\u00e4t engagiert sich f\u00fcr den Anderen. Es muss nicht mein &#8222;N\u00e4chster&#8220; sein.<\/strong><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3477 size-full\" src=\"https:\/\/www.nocturnus-film.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Filmstill_aus_Nacht_und_Nebel_4_C_Argos_Films.jpg\" alt=\"Ein Standbild aus dem Dokumentarfilm &quot;Nacht und Nebel&quot;\" width=\"1024\" height=\"767\" srcset=\"https:\/\/www.nocturnus-film.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Filmstill_aus_Nacht_und_Nebel_4_C_Argos_Films.jpg 1024w, https:\/\/www.nocturnus-film.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Filmstill_aus_Nacht_und_Nebel_4_C_Argos_Films-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.nocturnus-film.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Filmstill_aus_Nacht_und_Nebel_4_C_Argos_Films-768x575.jpg 768w, https:\/\/www.nocturnus-film.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Filmstill_aus_Nacht_und_Nebel_4_C_Argos_Films-850x637.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Dokumentarfilm der besonderen Art Der Film &#8222;Nacht und Nebel&#8220; von Regisseur Alain Resnais (&#8222;Hiroshima Mon Amour&#8220;, &#8222;Auch Statuen sterben&#8220;) war der erste Dokumentarfilm, der im Jahr 1956 eine breite Bev\u00f6lkerung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus konfrontierte. 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