Endzeit!

Hey Leute,

seit 2 Jahren arbeiten wir (Daniel Raboldt und Thorsten Franzen) jetzt schon an unserem Spielfilmprojekt „A Living Dog“. Vor genau einem Jahr lief unsere Crowdfunding-Kampagne. Unsere Nerven lagen blank, unsere Nächte waren schlaflos und die Smartphones liefen heiß und wurden alle dreißig Sekunden aktualisiert. Vor etwa zehn Monaten haben wir dann, nachdem ihr uns erfolgreich durch Kickstarter finanziert habt, mit dem Drehen in Lappland angefangen.

Und am letzten Sonntag haben wir die Dreharbeiten erfolgreich abgeschlossen. Ja, es ist wahr: „A Living Dog“ ist abgedreht. 23 Stunden Material sind heraus gekommen. Wir hatten 11 Drehtage in Finnland und noch einmal 10 in Deutschland, also insgesamt 21 Drehtage.

Letzten Samstag gab es mit insgesamt 8 Komparsen fast so etwas wie einen „Massendreh“ und Sonntag dann, am letzten Drehtag haben wir es noch einmal richtig krachen lassen. Und weil wir es selbst noch nicht so richtig fassen können, feiern wir den Anlass noch einmal ordentlich mit unserem allerersten kleinen Making Of, bei dem es wirklich heiß her geht!

Damit liegt die erste große Hürde hinter uns. Ein Monsterklotz an Arbeit, der sich wirklich gelohnt hat. Der erste Rohschnitt des Films ist auch bereits fertig und er ist anständige 95 Minuten lang.

Eine Menge Leute haben dazu beigetragen, dass wir so weit kommen konnten. Aber natürlich stehen wir noch lange nicht am Ende der Reise, denn jetzt beginnt ein weiterer riesiger Arbeitsschritt. Die sogenannte Postproduktion.

Der Schnitt muss fertig gestellt werden. Wenn das geschehen ist, müssen vor allem jede Menge Effekte gebastelt werden. Die Maschinenwesen müssen modelliert, animiert und in die real gefilmten Einstellungen eingefügt werden. Es muss auch teilweise retuschiert werden – z.B. Nummernschilder, Logos, unfreiwillige Statisten usw. entfernt bzw. ersetzt werden.

Und außerdem gibt es noch einen weiteren großen Arbeitsbereich namens Sound. Es muss Musik geschrieben und eingespielt werden, die Geräusche und akustischen Stimmungen des Films müssen designed und gemischt werden und so weiter. Eine Arbeit, die regelmäßig unterschätzt wird, aber die die Qualität eines Films mindestens ebenso stark bestimmt wie die Bilder.

Es ist also noch viel zu tun, bis der Film tatsächlich fertig wird. Momentan hoffen wir, dass wir Ende des Jahres mit „A Living Dog“ einen fertigen, kompletten Spielfilm vorweisen können. Drückt uns die Daumen, dass alles klappt!

Wir halten Euch natürlich auch weiterhin auf dem Laufenden.

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