Archiv der Kategorie: News

„Twin Peaks“ – Es passiert wieder!

Wenn ihr mir das kurze Off-Topic verzeiht… Die IMO beste Serie aller Zeiten ist zurück und zeigt, dass David Lynch nach wie vor in Bestform ist. Die ersten vier Folgen von „Twin Peaks“ zeigen einen Mut zur Andersartigkeit, den sonst nur wenige haben. (Und der sich seit dem letzten Mal auch deutlich verstärkt hat.)

Nicht-lineares Erzählen, wenig Gelaber und wunderschön-gruselige Bilder lassen die Herzen der Fans aufgehen. Wenn ihr noch nicht in diese Welt voller Geheimnisse und Mysterien eingedrungen seid,… es lohnt sich. Aber schaut euch erst die ersten beiden Staffeln (und am besten auch den Film) an, sonst versteht ihr noch weniger als wir – die Fanatiker…

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Margarethe von Trotta im Gespräch

Einer der bekanntesten Vertreterinnen des neuen deutschen Films, die Regisseurin Margarethe von Trotta (u.a. „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, „Rosenstraße“, „Hannah Arendt“), bekam letzte Woche den Helmut-Käutner-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf verliehen.

Sie ist eine wirklich interessante und äußerst sympathische Frau. Beim Podiumsgespräch im Filmmuseum Düsseldorf spricht sie darüber, wie sie zur Filmregie kam, über den neuen deutschen Film der Siebziger Jahre und auch darüber, wie schwierig es war, als Frau in der Branche Fuß zu fassen und ernst genommen zu werden.

Das Gespräch führte Bernd Desinger, gefilmt und geschnitten wurde das Gespräch von Daniel Raboldt.

Viel Spaß!

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„Furple Reign“ versus Chuck Norris

Nachdem unser SciFi-Spaß „Furple Reign“ nun endlich seinen verdienten Platz auf der International Movie Database bekommen hat, wurde er direkt auch von zwei coolen Science Fiction Filmfestivals ausgewählt.

Morgen, am 1. Mai läuft der Kurzfilm von Daniel Raboldt mit Maik Evers in der Hauptrolle beim SciFi Underground Filmfest in München.

Kurz danach dann macht er einen Kurztrip nach Houston, Texas, um vom 12. bis zum 14. Mai beim Comicpalooza Festival 2017 zu laufen. Mit zu Gast ist dort auch der unschlagbare Chuck Norris, der sich wohl bei unserem lila Fellmonster noch ein paar Kniffe abschauen möchte 😉

Wir fühlen uns auf jeden Fall sehr geehrt und wünschen den Zuschauern in München und in den USA viel Spaß dabei, wenn das Furple seine intergalaktische Mission erfüllt!

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Endzeit!

Hey Leute,

seit 2 Jahren arbeiten wir (Daniel Raboldt und Thorsten Franzen) jetzt schon an unserem Spielfilmprojekt „A Living Dog“. Vor genau einem Jahr lief unsere Crowdfunding-Kampagne. Unsere Nerven lagen blank, unsere Nächte waren schlaflos und die Smartphones liefen heiß und wurden alle dreißig Sekunden aktualisiert. Vor etwa zehn Monaten haben wir dann, nachdem ihr uns erfolgreich durch Kickstarter finanziert habt, mit dem Drehen in Lappland angefangen.

Und am letzten Sonntag haben wir die Dreharbeiten erfolgreich abgeschlossen. Ja, es ist wahr: „A Living Dog“ ist abgedreht. 23 Stunden Material sind heraus gekommen. Wir hatten 11 Drehtage in Finnland und noch einmal 10 in Deutschland, also insgesamt 21 Drehtage.

Letzten Samstag gab es mit insgesamt 8 Komparsen fast so etwas wie einen „Massendreh“ und Sonntag dann, am letzten Drehtag haben wir es noch einmal richtig krachen lassen. Und weil wir es selbst noch nicht so richtig fassen können, feiern wir den Anlass noch einmal ordentlich mit unserem allerersten kleinen Making Of, bei dem es wirklich heiß her geht!

Damit liegt die erste große Hürde hinter uns. Ein Monsterklotz an Arbeit, der sich wirklich gelohnt hat. Der erste Rohschnitt des Films ist auch bereits fertig und er ist anständige 95 Minuten lang.

Eine Menge Leute haben dazu beigetragen, dass wir so weit kommen konnten. Aber natürlich stehen wir noch lange nicht am Ende der Reise, denn jetzt beginnt ein weiterer riesiger Arbeitsschritt. Die sogenannte Postproduktion.

Der Schnitt muss fertig gestellt werden. Wenn das geschehen ist, müssen vor allem jede Menge Effekte gebastelt werden. Die Maschinenwesen müssen modelliert, animiert und in die real gefilmten Einstellungen eingefügt werden. Es muss auch teilweise retuschiert werden – z.B. Nummernschilder, Logos, unfreiwillige Statisten usw. entfernt bzw. ersetzt werden.

Und außerdem gibt es noch einen weiteren großen Arbeitsbereich namens Sound. Es muss Musik geschrieben und eingespielt werden, die Geräusche und akustischen Stimmungen des Films müssen designed und gemischt werden und so weiter. Eine Arbeit, die regelmäßig unterschätzt wird, aber die die Qualität eines Films mindestens ebenso stark bestimmt wie die Bilder.

Es ist also noch viel zu tun, bis der Film tatsächlich fertig wird. Momentan hoffen wir, dass wir Ende des Jahres mit „A Living Dog“ einen fertigen, kompletten Spielfilm vorweisen können. Drückt uns die Daumen, dass alles klappt!

Wir halten Euch natürlich auch weiterhin auf dem Laufenden.

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Die TubeHeads begeistern weiterhin!

Auch für die gelben Puppenköpfe namens TubeHeads gibt es weitere gute Nachrichten. Die von Axel und Henning Ricke und Daniel Raboldt ins Leben gerufene Webserie von Lumatik Film wurde bei der Seriale für beste Serie, bestes Sounddesign und bestes Production Design nominiert. Mit großartigen Serien wie Wishlist ist die Konkurrenz jedoch ziemlich hoch.

Es darf gebangt und jede Menge Daumen gedrückt werden. Die Seriale findet vom 9. bis 11. Juni 2017 in Gießen statt.

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Wenn ein Film zu wahnsinnig ist…

Unsere SciFi-Trash-Parodie „Spam Attack – The Movie“ ist offenbar wahnsinnig genug! Wir haben soeben die Nachricht vom Video Nasty Film Festival bekommen, dass der Kurzfilm am kommenden Samstag, dem 25. März 2017 in Seattle gezeigt werden wird!

Die Mitteilung sagte ausdrücklich:

If other festivals think you’re too weird, then you’re probably right for us.

Das stimmt zwar nicht ganz, denn „Spam Attack“ lief schon auf dem einen oder anderen Festival, aber das müssen wir ja nicht weitersagen! „Weird“ ist auf jeden Fall ein großes Kompliment für einen Film, dessen ursprünglicher Titel lautete:

„The horrific future tale of the gothic who fell in love with the weird bearded monster alien from outer space“

Vielen Dank nach Seattle und „weird fun“ wünschen Daniel Raboldt und das Mini-Team von „Spam Attack“!

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Wir klauen einen Bus!

Ein weiterer Drehtag ist vorüber und heute wurde es recht kriminell, denn Tomasz – unsere Hauptfigur, gespielt von Stefan Ebel – musste seinen eigenen Bus stehlen.

Stefan Ebel als „Tomasz“

Unter Filmemachern heißt es ja bekanntlich, dass man möglichst nie mit Tieren oder Kindern drehen sollte,… aus dem hauptsächlichen Grund, weil sich beide zumeist völlig unkontrollierbar verhalten, sich an kein Storyboard oder Drehbuch der Welt halten und auch solche Geringfügigkeiten wie Regieanweisungen gerne völlig ignorieren.

Wir haben die Regel bei „A Living Dog“ ja bereits gebrochen, indem wir vor einiger Zeit mit der Hündin „Flocke“ gedreht haben und heute haben wir sie doppelt gebrochen, weil wir die kleine fast dreijährige Juna dabei hatten, die eine wichtige Rolle in der Vergangenheit unserer Hauptfigur spielt. Sowohl „Flocke“ als auch Juna haben ihren Job als Darstellerinnen aber hervorragend erfüllt und jede meiner Regieanweisungen brav befolgt.

Regisseur Daniel Raboldt und Schauspielerin Michelle Wiesemes
Kamera-Assistent Dominik Zubel, Stefan Ebel & Kameramann Thorsten Franzen

Mit Juna und ihrem Papa haben wir auch schon genauso erfolgreich bei unserem „The silence before the storm“-Teaser zusammen gearbeitet.

Mit dabei war für uns zum ersten Mal die Schauspielerin Michelle Wiesemes, welche sich sofort voller Elan ins Kampfgetümmel gegen feindliche Kampfdrohnen gestürzt hat. Michelle studiert Schauspiel an der Theaterakademie Köln und ist eine wirklich talentierte und sehr sympathische Kollegin, mit der wir gerne jederzeit wieder zusammen arbeiten werden.

Michelle Wiesemes als Partisanin
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Es gibt einen Rohschnitt!

Nach längerer Ruhepause gibt es Gutes zu berichten von „A Living Dog“.

Obwohl noch drei Szenen ausstehen, haben wir die letzten Wochen damit verbracht, das komplette gedrehte Material von „A Living Dog“ (bisher ungefähr 19 Stunden) zu sichten und zu einem ersten 95-minütigen Rohschnitt zu montieren. Ein Rohschnitt ist eine (meist etwas längere) Schnittversion des Films, die bereits einen guten Einblick verschafft in die Handlung und in der (fast) alle Szenen bereits vorkommen, aber für gewöhnlich die digitalen Effekte, Sounds und Musik noch fehlen.

Durch einen Rohschnitt kann man erkennen, ob nicht vielleicht doch wichtige Einstellungen fehlen, ob der Rhythmus eines Films funktioniert und ob nicht vielleicht manche Szenen sogar überflüssig sind. Einiges ist bereits der sprichwörtlichen Schere zum Opfer gefallen, doch im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Wir haben vor, bis Ostern alle noch fehlenden Szenen im Kasten zu haben und dann weiter am Schnitt zu arbeiten, damit wir so schnell wie möglich wissen, bei wie vielen Einstellungen wir digitale Effekte benötigen.

Erst dann können wir uns mit unserem kleinen aber feinen Team von Effektespezialisten zusammen setzen, um mit ihnen zu besprechen, was alles getan werden muss.

Zu digitalen Effekten gehören natürlich die großen und kleinen Maschinen, die die Erde beherrschen sollen und aber auch ganz unauffällige Elemente, die man im fertigen Film gar nicht bemerken wird, wie z.B. die Retusche einiger Schilder, die man nicht erkennen können soll oder hier und da ein paar Bäume, die hinzugefügt oder weg genommen werden müssen.

Wir lassen Euch natürlich auch weiterhin an allen Entwicklungen teilhaben, aber zunächst gibt es ein kleines Leckerli für die Design-Spezialisten unter Euch, denn Thorsten Franzen hat für dieses Update extra ein paar Konzeptzeichnungen springen lassen, die wir hier veröffentlichen dürfen! Es handelt sich um das Gewehr, das unsere Hauptfigur Tomasz (gespielt von Stefan Ebel) dabei hat und das einen minimalen Schutz vor den ansonsten übermächtigen Maschinen bietet.

„Assault Rifle“ 01

„Assault Rifle“ 02

Bis bald!

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