Archiv der Kategorie: News

Audiovisueller Zwischenbericht (a.k.a. Video-Update) zu „A Living Dog“

Da es jetzt mal längere Zeit keine Neuigkeiten gab, wollten Thorsten  Franzen und Daniel Raboldt nicht schon wieder einen endlos langen Text schreiben zum Stand von „A Living Dog“ schreiben, sondern stattdessen lieber ein anständiges Video-Update machen, so wie es sich für das lesefaule 21. Jahrhundert gehört 😉

Viel Spaß!

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Masuren – Die verlorenen Dörfer

Tief in den masurischen Wäldern in Polen findet man plötzlich, überwachsen von Bäumen, Moos und Unterholz, sehr alte vergessene Gräber.

Ganze Friedhöfe hat es hier einst gegeben, die zu Dörfern gehörten, die zwar Jahrhunderte überdauert haben, aber seit circa 70 Jahren einfach verschwunden sind. Löcher im Boden, zerfallene Mauerwerke und manchmal eine Tasse oder ein Grabkreuz, zwanzig Zentimeter unter dem Waldboden, deuten heute noch darauf hin, dass hier Menschen gewohnt und gearbeitet und ihre Familienangehörigen begraben haben.

Die Menschen, die hier lebten, wurden „Masuren“ genannt, heute heißt nur noch die Gegend so. Wer waren diese Menschen? Wie haben sie gelebt und warum sind sie verschwunden? Damit beschäftigen sich deutsche und polnische Historiker von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf, dem polnisch-deutschen Verein Borussia, polnische Landschaftsarchitekten und andere.

Im September 2017 verbrachte Daniel Raboldt zwei Wochen mit ihnen in den Wäldern des ehemaligen Ostpreußens, um das Projekt, die Friedhöfe wieder sichtbar zu machen, sie zu konservieren und dem Vergessen zu entreißen, zu dokumentieren.

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Houston, we had a problem!

Leider ist mir viel zu spät aufgefallen, dass die einzelnen Seiten hier auf Nocturnus Film in den letzten Tagen (oder länger?) gar nicht mehr sichtbar waren. Sowas wird mir leider gar nicht gemeldet und ich habe es nur durch Zufall bemerkt.

Konnte das Problem aber beheben… Leider ist die Seite (und damit alle Beiträge) jetzt wieder auf dem Stand vom Dezember 2016 und alle News seit damals wurden gelöscht. Das ist natürlich extrem ärgerlich!

Habe eine Beschwerde an’s Universum und die Götter des Olymp geschickt, aber bisher leider noch keine Antwort erhalten… Merkwürdig… Ein paar Tage gebe ich ihnen noch. Ihr wisst ja, wie faul das Universum ist (Entropie und so).

Nun ja, genug des Geschwafels, ich hoffe, dass jetzt alles wieder rund läuft und ihr mich regelmäßig hier besuchen kommt.

Beste Grüße,

Euer Daniel

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Frohes Fest and stuff!

Wenn David Bowie, Alan Rickman und Bud Spencer eins werden mit der Macht, dann ist uns jemand nicht sehr wohl gesonnen. Das Jahr 2016 war doch ziemlich durchwachsen.

Andererseits haben wir dank der Unterstützung unserer Fans ein megaerfolgreiches Crowdfunding bei Kickstarter durchziehen und unseren ersten Spielfilm an den Start bringen können.

Und auch an der TubeHeads-Front hat sich was getan und es gibt gute Nachrichten! Wir werden Anfang nächsten Jahres (ab dem 27. Januar) bei RTL zu sehen sein. Und zwar in der Talentshow „Die Puppenstars“. Es gibt drei Vorrunden, in denen man sich qualifizieren muss und ein Finale, in dem es wirklich heftige Preise zu gewinnen gibt (jaja, ich weiß, dass das Wort „heftig“ aus den Neunzigern geklaut ist…). In welcher der drei Vorrunden wir auftauchen, wissen wir natürlich noch nicht.

Hier gibt es die Ansage auch noch einmal in völlig verwirrter Form von drei aufgeregten Nerds namens Axel Ricke, Henning Ricke und Daniel Raboldt:

Und weil es so schön war, sagen Euch der Osterhase und ein durchgeknallter Koala im Weihnachtsgruß der TubeHeads und der Lumatik Film noch frohe Weihnachten und guten Rutsch!

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Das Dunkle im Innern – Drehbericht

Ein gewaltiger Klotz ist geschafft! Nachdem wir am letzten Sonntag bereits eine außerordentlich wichtige Szene geschafft haben, haben wir am Mittwoch und Donnerstag noch mal einen richtigen Spurt hin gelegt und die fehlenden sechzehn (!) Szenen gedreht, die im Innern des Haus spielen, um das sich in Finnland alles gedreht hat.

stefan-ebel-a-living-dog-house-kleinWir hatten noch vor dem Dreh in Finnland schon beschlossen, wie es beim Film relativ üblich ist, alle Innenaufnahmen in Deutschland zu drehen, damit wir so viel Zeit wie möglich dort für Außenaufnahmen, Landschaftsshots und so weiter benutzen konnten.

Die Hauptschwierigkeit, nachdem wir wieder zurück waren, war jedoch, ein Haus zu finden, in dem wir drehen konnten. Viele Leute scheuen sich natürlich (völlig zu Recht) davor, ein paar wildfremde Menschen für mehrere Tage in ihr Haus zu lassen, um dort Filmaufnahmen zu machen.

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Nach sehr langem Suchen wurden wir jedoch fündig und haben diese Woche dann die fehlenden Innenaufnahmen in Köln gedreht und sie sehen fantastisch aus! Vielen Dank noch einmal an Silvia und Andreas für ihre tolle Kooperation!

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Für „A Living Dog“ neigt sich daher nun eine wichtige Phase der Produktion langsam dem Ende zu. Uns fehlen noch insgesamt drei Szenen, in denen dann z.T. auch die noch fehlenden Komparsenrollen aus dem Crowdfunding gebraucht werden, um alles im Kasten zu haben.

63 von insgesamt 66 Szenen wurden gedreht und ab da kann es an die Nachbearbeitung gehen, die auch noch einmal einen Großteil der Arbeit und Zeit brauchen wird. Doch wir sind nach diesen zwei sehr erfolgreichen Tagen mehr als zuversichtlich, dass wir es zu einem großartigen Ergebnis bringen werden!

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Letzter Drehtag für Siri Nase

Ein riesigen Applaus vom Team hat sie heute bekommen, denn Siri Nase hatte ihren letzten Drehtag bei „A Living Dog“.

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Siri ist eine wunderbare, vielseitige Schauspielerin, die auch in stressigen und angespannten Situationen die Nerven behält und mehr mit ihren Augen ausdrücken kann, als die meisten anderen mit endlosen Monologen.

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Nachdem wir bereits bei „The Last Survivor“ erfolgreich mit ihr zusammen gearbeitet haben, hat sie auch diesen Film extrem vorangebracht und ist eine riesige Bereicherung für das Ergebnis.

Danke, Siri! Das war perfekt!

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„A Living Dog“ – The Dark Night Rises

Nachtdreh bei „A Living Dog“!

Dunkel und unheimlich wurde es am Wochenende, als wir in Bergisch-Gladbach eine Szene gedreht haben, die in Lappland nicht möglich gewesen wäre, weil es dort nie dunkel war.

Für diesen Dreh haben wir zwei Leichen benötigt, die verbrannt in einem Jeep sitzen sollten. Und so einen Totenkopf verbrannt aussehen lassen, ist gar nicht so einfach!

Im Winter nachts einen Außendreh veranschlagen, ist gar nicht so klug, wie man manchmal meint. Es wird zwar früher dunkel und man kann früher starten, aber dafür ist das Warten und Arbeiten in der Eiseskälte wirklich anstrengend und geht schnell an die Nieren.

Glücklicherweise ist das Team mittlerweile perfekt aufeinander eingespielt. Nicht zu viel und nicht zu wenige Leute am Set ist das Geheimrezept. Dazu eine deftige Portion Motivation (und ein anständiges Catering) und man kann vieles schaffen, wofür andere Filmproduktionen Säcke voll Geld, unzählige Menschen und endlos viel Zeit brauchen.

Obwohl die Kälte uns irgendwann stark in die Knochen zog, haben wir alles abgedreht und es sind ein paar fantastisch-unheimliche Bilder entstanden, die zur düsteren Atmosphäre unseres Films ein großes Stück beitragen.

Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an das großartige Team, ohne dessen Professionalität und Motivation ein solches Projekt nicht möglich wäre!

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Ach ja, die Bedeutung der Puppe wird natürlich noch nicht verraten! 😉

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Spam-Attacke im Herzen von Brasilien

Liebe Freunde!

Nach dem Artikel von neulich hier noch mal zur Erinnerung: Alle, die morgen zufällig im Herzen von Brasilien, nämlich in der Stadt Goiânia, um genau zu sein, zu Besuch sein sollten, können sich freuen, dort unsere monströse, schwarzweiße Trashgranate „Spam Attack – The Movie“ auf der großen Leinwand sehen zu können.

Der Film läuft dort – ganz seinem Stil und Charme angemessen – auf dem „TRASH – 8a Mostra Internacional de Cinema Fantástico“. Unter folgendem Link findet ihr das Programm des Filmfestivals!

Zu gewinnen gibt es nix, weil es ein „nicht-kompetitives“ Festival ist, aber Ruhm und Ehre haben auch noch niemandem geschadet. Die Alien-Invasion mag beginnen!

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„Ein lebendiger Hund“ am Set von „A Living Dog“!

Hey SciFi- und Endzeit-Fans!

Am Wochenende fand wieder ein Dreh für unseren SciFi/Mystery-Film „A Living Dog“ statt. Dafür haben Thorsten, Daniel und Pavel eine Garage in Bergisch-Gladbach in eine düstere und schaurige Werkstatt verwandelt, in der mehrere zentrale Szenen unseres Films stattfinden. Hier versuchen die beiden Hauptfiguren des Films Tomasz (Stefan Ebel) und Lilja (Siri Nase) eine sichere Zuflucht zu finden.

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Mit dabei war „Flocke“, die Hündin unseres Hauptdarstellers Stefan Ebel, die auch gleich ihren kurzen aber denkwürdigen Auftritt im Film haben durfte (und ihre Gage direkt am Set in Form von vielen Leckerlis verspeiste). Sie schien auch nichts dagegen zu haben, dass ihr Herrchen ein bisschen lädiert aussah…

Stefan Ebel als "Tomasz"

Die größten Schwierigkeiten, die einem im Weg stehen, sind die großen zeitlichen  Abstände zwischen den Drehs. Beim Film kann es vorkommen, dass zwischen zwei Szenen im Film nur eine Sekunde vergeht, in der Realität beim Drehen aber mehrere Monate vergangen sind.

Siri Nase als "Lilja"

Die Schauspieler, Regie und die Requisite müssen sich also ganz genau erinnern können (oder von ALLEM Fotos gemacht haben), wie die Kleidung, die Haare, der Schmutz im Gesicht und die Blutflecken ausgesehen haben, damit man keine sogenannten Anschlussfehler baut, die man hinterher im Schnitt nicht mehr „reparieren“ kann. In vielen Filmen sieht man z.B. wie ein Schauspieler durch eine Tür geht und dabei vielleicht ein Handtuch in seiner rechten Hand hält. In der nächsten Einstellung kommt er in einem anderen Zimmer aus der Tür heraus und hat das Handtuch plötzlich in der linken Hand…

Wir sind uns aber sehr sicher, dass uns keine Fehler unterlaufen sind.

Es stehen noch zwei größere Drehs im Dezember an und ein paar kleinere im Winter, doch wir haben mittlerweile den größten Teil des Films im „Kasten“. Ihr könnt also weiter gespannt auf das Ergebnis sein 🙂

Bis bald,

Euer Daniel

 

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